System.Int32m_value System.Collections.ArrayList_items_size_version                       QWindowsApplication6, Version=1.0.3159.35649, Culture=neutral, PublicKeyToken=nullSeminarDesigner.Zelleninhalt7ZellinhaltGeaendertEventdetailnestedLoopReihenfolgenestedLoopSpaltenestedLoopZeileinhalteGebunden eventInTalon eventMiniPadeventStructurePadeventDesignPad1ztyp zmethodenart hintergrund reihenfolge parentzelleparentverknuepfungenverflechtungen interndragtextwording wording_textthame_beschreibungthema_berichtaufnehmenlaengeInMinuten blockinfo meilenstinfonestedLoop_anzahlnestedLoop_zerlegtexpandeddesire_obenexpandeddesire_untenbeginn_minutenzelleninhaltCollectionprioritysprechgeschwindigkeitlernz_kflernz_lftrainervorbild_nametrainervorbild_musiktnnutzen_bewussttnnutzen_unbewusstbackground_textbackground_links lernz_kf_text lernz_lf_texttrainervorbild_name_texttrainervorbild_musik_texttnnutzen_bewusst_texttnnutzen_unbewusst_textbackground_text_textbackground_links_textstichworte_fuer_trainer_rtfstichworte_fuer_trainer_textquadrant subquadrant/SeminarDesigner.ZellinhaltGeaendertEventhandlerSeminarDesigner.ZellenDetail SeminarDesigner.Zelleninhalt+typ*SeminarDesigner.Zelleninhalt+methodenart[]SeminarDesigner.ZelleSeminarDesigner.ZelleninhaltSystem.Collections.ArrayListSystem.Collections.ArrayListSeminarDesigner.BlockinfoSeminarDesigner.MilestoneinfoSystem.Collections.ArrayList  SeminarDesigner.Zelleninhalt+typvalue__  !Der verkannte Weihnachtsstern"{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil\fcharset0 Verdana;}{\f1\fnil Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17\'84Schaut Euch den einmal an!\ldblquote die Entr\'fcstung der Weihnachtssterne war un\'fcberh\'f6rbar. Da strahlten Sie in ihrem roten und gelblichen Bl\'fctenkleid in der Auslage von einem Blumengesch\'e4ft um die Wette. Der Laden befand sich in einer kleinen, vertr\'e4umten Strasse. Es hatte geschneit und der Schnee hatte \'fcber alles eine wunderbare, weisse Schneedecke gelegt. Alles schillerte und funkelte im Mondlicht in zauberhaftem Glanz.\par Was aber zog den Unmut der Weihnachtssterne so sehr auf sich, dass sie nicht einmal das wunderbare Naturschauspiel geniessen konnten? In einer Ecke, ganz versch\'e4mt, stand ein Pflanzentopf mit einem aussergew\'f6hnlichen Erscheinungsbild. Eigentlich stand da ein grosser, \'fcppiger Weihnachtstern, aber oh Schande, er war ja weiss! Aus diesem Grunde stand er auch verloren in der dunkelsten Ecke des Ladens und, um ehrlich zu sein, er gab wirklich ein trauriges Bild ab, wie er so ohne Farbe dastand und seine Bl\'e4tter hoffnungslos hinunter h\'e4ngen liess. Es war ihm von Anfang an klar, dass ihn sowieso niemand kaufen w\'fcrde. Er war, wie die anderen sagten, ein echter Schandfleck.\par Und wie also die einen in Entr\'fcstung und der andere in Hoffnungslosigkeit dastanden, hatten sie in ihrem Unmut total vergessen, dass heute der heilige Abend war. - Pl\'f6tzlich wurden sie aus ihrem destruktiven Zustand hochgerissen. Der Weihnachtsmann fuhr mit seinem Schlitten vor. Er setzte zu einer kurzen Pause an und liess seine Rentiere ausruhen.\par Instinktiv schaute er zur Auslage des Blumenladens. Er freute sich an den \'fcppig leuchtenden Weihnachtssternen. Pl\'f6tzlich fiel sein Blick auf den weissen Weihnachtsstern der sich jetzt aus Scham vor dem Weihnachtsmann am liebsten in Luft aufgel\'f6st h\'e4tte.\par Der Weihnachtsmann l\'e4chelte mit seinem g\'fctigen, warmen Herzen und dachte nach. Der Anblick des ungl\'fccklichen Weihnachtssterns brach ihm fast das Herz. Er liess seine Gedanken schweifen und blickte sich in der Natur um. Da sah er zwei Tannen. Die eine Tanne war weiss angeschneit und erstrahlte im Glanz des Mondes. Die andere Tanne stand unter einem Dachvorsprung und war immer noch gr\'fcn. Da kam dem Weihnachtsmann eine Idee. Er stellte einen Spot der Schaufensterbeleuchtung direkt auf den weissen Weihnachtsstern - und das Wunder geschah: Im Lichtkegel begann der weisse Weihnachtsstern zu glitzern. Er schaute aus, wie frisch beschneit. Voller Staunen schaute der Weihnachtsstern an sich herab und konnte sein Gl\'fcck kaum fassen. \par Als der Blumenh\'e4ndler am n\'e4chsten Tag in den Laden kam, um seine Pflanzen \'fcber die Feiertage zu giessen, klatschte er vor Entz\'fccken in die H\'e4nde. \'84Dich stelle ich jetzt in die Mitte der Auslage Du wundersch\'f6ner Weihnachtstern!\ldblquote\par Die Menschen, blieben an diesen Weihnachtstagen voller Entz\'fccken vor dem Schaufenster stehen. Der Weihnachtstern gab sich alle M\'fche, all seine Vorz\'fcge noch mehr zu zeigen und bildete weitere Bl\'fcten und Knospen.\par Die Leute sagten: \'84Der ist ja bezaubernd, warum ist uns der nicht fr\'fcher aufgefallen?\ldblquote\par \par Zum Nachdenken:\par W\'e4hrend unseres Lebens werden manchmal F\'e4higkeiten von uns einfach in den Schatten gestellt. Wir wissen gar nicht mehr, dass wir sie haben. Vielleicht haben wir aber auch einfach nur nicht gelernt, sie ins richtige Licht zu stellen. Welche Eigenschaft oder welcher Teil von dir verdient es, ins richtige Licht gestellt zu werden?\f1\par } #„Schaut Euch den einmal an!“ die Entrüstung der Weihnachtssterne war unüberhörbar. Da strahlten Sie in ihrem roten und gelblichen Blütenkleid in der Auslage von einem Blumengeschäft um die Wette. Der Laden befand sich in einer kleinen, verträumten Strasse. Es hatte geschneit und der Schnee hatte über alles eine wunderbare, weisse Schneedecke gelegt. Alles schillerte und funkelte im Mondlicht in zauberhaftem Glanz. Was aber zog den Unmut der Weihnachtssterne so sehr auf sich, dass sie nicht einmal das wunderbare Naturschauspiel geniessen konnten? In einer Ecke, ganz verschämt, stand ein Pflanzentopf mit einem aussergewöhnlichen Erscheinungsbild. Eigentlich stand da ein grosser, üppiger Weihnachtstern, aber oh Schande, er war ja weiss! Aus diesem Grunde stand er auch verloren in der dunkelsten Ecke des Ladens und, um ehrlich zu sein, er gab wirklich ein trauriges Bild ab, wie er so ohne Farbe dastand und seine Blätter hoffnungslos hinunter hängen liess. Es war ihm von Anfang an klar, dass ihn sowieso niemand kaufen würde. Er war, wie die anderen sagten, ein echter Schandfleck. Und wie also die einen in Entrüstung und der andere in Hoffnungslosigkeit dastanden, hatten sie in ihrem Unmut total vergessen, dass heute der heilige Abend war. - Plötzlich wurden sie aus ihrem destruktiven Zustand hochgerissen. Der Weihnachtsmann fuhr mit seinem Schlitten vor. Er setzte zu einer kurzen Pause an und liess seine Rentiere ausruhen. Instinktiv schaute er zur Auslage des Blumenladens. Er freute sich an den üppig leuchtenden Weihnachtssternen. Plötzlich fiel sein Blick auf den weissen Weihnachtsstern der sich jetzt aus Scham vor dem Weihnachtsmann am liebsten in Luft aufgelöst hätte. Der Weihnachtsmann lächelte mit seinem gütigen, warmen Herzen und dachte nach. Der Anblick des unglücklichen Weihnachtssterns brach ihm fast das Herz. Er liess seine Gedanken schweifen und blickte sich in der Natur um. Da sah er zwei Tannen. Die eine Tanne war weiss angeschneit und erstrahlte im Glanz des Mondes. Die andere Tanne stand unter einem Dachvorsprung und war immer noch grün. Da kam dem Weihnachtsmann eine Idee. Er stellte einen Spot der Schaufensterbeleuchtung direkt auf den weissen Weihnachtsstern - und das Wunder geschah: Im Lichtkegel begann der weisse Weihnachtsstern zu glitzern. Er schaute aus, wie frisch beschneit. Voller Staunen schaute der Weihnachtsstern an sich herab und konnte sein Glück kaum fassen. Als der Blumenhändler am nächsten Tag in den Laden kam, um seine Pflanzen über die Feiertage zu giessen, klatschte er vor Entzücken in die Hände. „Dich stelle ich jetzt in die Mitte der Auslage Du wunderschöner Weihnachtstern!“ Die Menschen, blieben an diesen Weihnachtstagen voller Entzücken vor dem Schaufenster stehen. Der Weihnachtstern gab sich alle Mühe, all seine Vorzüge noch mehr zu zeigen und bildete weitere Blüten und Knospen. Die Leute sagten: „Der ist ja bezaubernd, warum ist uns der nicht früher aufgefallen?“ Zum Nachdenken: Während unseres Lebens werden manchmal Fähigkeiten von uns einfach in den Schatten gestellt. Wir wissen gar nicht mehr, dass wir sie haben. Vielleicht haben wir aber auch einfach nur nicht gelernt, sie ins richtige Licht zu stellen. Welche Eigenschaft oder welcher Teil von dir verdient es, ins richtige Licht gestellt zu werden?$  %d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $'w{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0\deflang1031{\fonttbl{\f0\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\f0\fs17\par } $ ) + ,-%Die Geschichte vom ängstlichen Zwerg. {\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 In einem kleinen Wald, lebte ein kleiner Zwerg. Er war wirklich sehr, sehr klein und hatte daher immer Angst. \par Er lebte schon viele, viele Jahre auf dieser Erde und w\f1\'e4re eigentlich ganz gl\'fccklich gewesen, w\'e4re da eben nicht diese Angst gewesen.\par Er hatte eine kleine Ziege, die sein ein und alles war und die er von ganzem Herze liebte. Jeden Tag gab er ihr frisches Gras zum fressen und umarmte und knuddelte sie, so oft er nur konnte.\par Eines Tages geschah das Unfassbare. Ein Wolf zog durch den Wald. Der Zwerg sperrte sich und seine Ziege ein. Seine Z\'e4hne klapperten vor Angst, sodass man ihn durch den ganzen Wald h\'f6ren konnte. Aber gerade das machte den Wolf auf die Ziege aufmerksam und er \'fcberlegte, wie er an dieses Tier kommen k\'f6nnte.\par Aber auch eine Fee wurde auf den Zwerg aufmerksam und schickte ihm einen Lichtstrahl direkt in sein Herz. Dieser Lichtstrahl gab dem Zwerg das, was er im Moment am dringendsten ben\'f6tigte: Zuversicht und Vertrauen. Er f\'fchlte in sich die St\'e4rke und h\'f6rte auf, mit den Z\'e4hnen zu klappern. Als der Wolf wieder durch den Wald strich, konnte er das Haus vom Zwerg nicht finden, weil er keine Z\'e4hne klappern h\'f6rte. Er streifte somit ohne Beute weiter in den n\'e4chsten Waldabschnitt.\par Durch das Erwachen von Zuversicht und Vertrauen war es dem Zwerg nun m\'f6glich ein Leben ohne Angst und in Freiheit zu f\'fchren.\par \par Zum Nachdenken:\par Angst kann nur dort bl\'fchen und gedeihen, wo das Vertrauen fehlt.\f0\par } / In einem kleinen Wald, lebte ein kleiner Zwerg. Er war wirklich sehr, sehr klein und hatte daher immer Angst. Er lebte schon viele, viele Jahre auf dieser Erde und wäre eigentlich ganz glücklich gewesen, wäre da eben nicht diese Angst gewesen. Er hatte eine kleine Ziege, die sein ein und alles war und die er von ganzem Herze liebte. Jeden Tag gab er ihr frisches Gras zum fressen und umarmte und knuddelte sie, so oft er nur konnte. Eines Tages geschah das Unfassbare. Ein Wolf zog durch den Wald. Der Zwerg sperrte sich und seine Ziege ein. Seine Zähne klapperten vor Angst, sodass man ihn durch den ganzen Wald hören konnte. Aber gerade das machte den Wolf auf die Ziege aufmerksam und er überlegte, wie er an dieses Tier kommen könnte. Aber auch eine Fee wurde auf den Zwerg aufmerksam und schickte ihm einen Lichtstrahl direkt in sein Herz. Dieser Lichtstrahl gab dem Zwerg das, was er im Moment am dringendsten benötigte: Zuversicht und Vertrauen. Er fühlte in sich die Stärke und hörte auf, mit den Zähnen zu klappern. Als der Wolf wieder durch den Wald strich, konnte er das Haus vom Zwerg nicht finden, weil er keine Zähne klappern hörte. Er streifte somit ohne Beute weiter in den nächsten Waldabschnitt. Durch das Erwachen von Zuversicht und Vertrauen war es dem Zwerg nun möglich ein Leben ohne Angst und in Freiheit zu führen. Zum Nachdenken: Angst kann nur dort blühen und gedeihen, wo das Vertrauen fehlt. $  1d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  3 5 67+Die Geschichte vom Ball spielenden Mädchen8{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Ein kleines M\f1\'e4dchen spielte mit einem Ball in seinem Garten. \par Es war ein Spiel, das das M\'e4dchen sehr gerne spielte. Es warf den Ball ganz hoch hinauf, bis er die H\'f6he einer Krone eines hohen Baumes erreichte. Wenn es dem Ball dann nachschaute, dann funkelte die Sonne durch die Bl\'e4tter und das Kind f\'fchlte die W\'e4rme der einzelnen Sonnenstrahlen im Gesicht und den ganzen K\'f6rper durchdringend.\par \'84Hast du es sch\'f6n, liebe Sonne\ldblquote , sagt das M\'e4dchen. \'84Du l\'e4sst alles bl\'fchen und gedeihen und die Menschen freuen sich, wenn sie dich sehen.\ldblquote \par Eines Tages geschah das Wunder. Die Sonne antwortete dem M\'e4dchen: \'84Warum beneidest du mich? Du spielst die ganze Zeit hinter dem Zaun und kannst gar nicht wissen, wie die Menschen auf dich reagieren. Du hast nur Erwartungen und Erwartungen geschehen. Du bist so \'fcberzeugt von deiner negativen Einstellung, dass du es gar nicht erst versuchst. Du erlaubst immer nur dem Ball die Aussicht \'fcber den Zaun zu geniessen, dir selber nicht.\par Ausserdem, nicht alle freuen sich wirklich, mich zu sehen. Eine Orchidee liesse zum Beispiel ihren Kopf h\'e4ngen, wenn ich sie direkt anstrahlte. Oder, ein Mensch mit einer Sonnenallergie fl\'fcchtet vor mir.\par Wichtig ist aber, dass ich nicht die Anforderung an mich stelle, dass alle mich m\'f6gen m\'fcssen und ich f\'fcr alle wichtig bin. Ich bin mir selber aber wichtig und freue mich an allen, die mich m\'f6gen.\par Nimm endlich dein Eisen um deinen Brustkorb weg und beginne zu atmen. Atme den Duft der Welt und sp\'fcre, dass es hier ein Nehmen und Geben und ein M\'f6gen und Nichtm\'f6gen gibt. Wenn du das akzeptierst, dann kannst du auch mit deinen guten und schwachen Seiten leben und sie geniessen.\ldblquote\par Das M\'e4dchen dachte lange dar\'fcber nach - \'f6ffnete das Gartentor, warf den Ball hinaus und lief ihm voller Freude nach.\par Sie jauchzte vor Entz\'fccken und liess ihre Eisenspangen zerspringen.\par \par Zum Nachdenken:\par Das Geheimnis eines erf\'fcllten Lebens liegt darin, dass ich mich liebe und es absolut richtig finde, dass das Leben mich verw\'f6hnt.\f0\par } 9Ein kleines Mädchen spielte mit einem Ball in seinem Garten. Es war ein Spiel, das das Mädchen sehr gerne spielte. Es warf den Ball ganz hoch hinauf, bis er die Höhe einer Krone eines hohen Baumes erreichte. Wenn es dem Ball dann nachschaute, dann funkelte die Sonne durch die Blätter und das Kind fühlte die Wärme der einzelnen Sonnenstrahlen im Gesicht und den ganzen Körper durchdringend. „Hast du es schön, liebe Sonne“, sagt das Mädchen. „Du lässt alles blühen und gedeihen und die Menschen freuen sich, wenn sie dich sehen.“ Eines Tages geschah das Wunder. Die Sonne antwortete dem Mädchen: „Warum beneidest du mich? Du spielst die ganze Zeit hinter dem Zaun und kannst gar nicht wissen, wie die Menschen auf dich reagieren. Du hast nur Erwartungen und Erwartungen geschehen. Du bist so überzeugt von deiner negativen Einstellung, dass du es gar nicht erst versuchst. Du erlaubst immer nur dem Ball die Aussicht über den Zaun zu geniessen, dir selber nicht. Ausserdem, nicht alle freuen sich wirklich, mich zu sehen. Eine Orchidee liesse zum Beispiel ihren Kopf hängen, wenn ich sie direkt anstrahlte. Oder, ein Mensch mit einer Sonnenallergie flüchtet vor mir. Wichtig ist aber, dass ich nicht die Anforderung an mich stelle, dass alle mich mögen müssen und ich für alle wichtig bin. Ich bin mir selber aber wichtig und freue mich an allen, die mich mögen. Nimm endlich dein Eisen um deinen Brustkorb weg und beginne zu atmen. Atme den Duft der Welt und spüre, dass es hier ein Nehmen und Geben und ein Mögen und Nichtmögen gibt. Wenn du das akzeptierst, dann kannst du auch mit deinen guten und schwachen Seiten leben und sie geniessen.“ Das Mädchen dachte lange darüber nach - öffnete das Gartentor, warf den Ball hinaus und lief ihm voller Freude nach. Sie jauchzte vor Entzücken und liess ihre Eisenspangen zerspringen. Zum Nachdenken: Das Geheimnis eines erfüllten Lebens liegt darin, dass ich mich liebe und es absolut richtig finde, dass das Leben mich verwöhnt. $  ;d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  = ? @A*Die Geschichte vom besser wissenden HirschB{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Ein Hirsch lebte alleine in einem dichten, dunklen Wald. \par Es gab in diesem Wald kaum andere Tiere. Die Menschen wagten sich sowieso nicht in das Dickicht. Der Hirsch war gl\f1\'fccklich und konnte sein Daheim so richtig geniessen.\par Einmal im Herbst aber dachte er: \ldblquote Es sind nur so wenige Tiere hier im Wald. Es sollen viel mehr Hirsche und Rehe und Hasen das geruhsame und von Menschen gesch\'fctzte Leben geniessen.\ldblquote\par So machte er sich auf den Weg. Es wurde eine lange Reise und er sprach mit vielen Tieren. Doch keines hatte wirklich Lust, mit ihm in seinen Wald zu kommen. Ja es gab sogar Tiere, die sagten, sie br\'e4uchten den Menschen, um \'fcberleben zu k\'f6nnen.\par V\'f6llig ersch\'f6pft ging der Hirsch zum Brunnen. Pl\'f6tzlich ver\'e4nderte sich sein Spiegelbild und sprach zu ihm: \'84Hast du erkannt, dass du das Gl\'fcck von anderen Tieren nicht an deinem messen darfst? Kehre zur\'fcck in den Wald und geniesse dort dein Leben und lass den anderen Tieren ihres. Es ist so vorgesehen, dass sie das erleiden, was ihnen zugedacht ist. Nicht du entscheidest, sondern Gott.\ldblquote\par Wie erleichtert f\'fchlte sich der Hirsch pl\'f6tzlich. Er sprang wie ein junges Kitz zur\'fcck in seinen Wald. In seiner Unachtsamkeit w\'e4re er bald von einem Auto \'fcberfahren worden. \'84Welche Last ist von mir weg. Das Schicksal schenkt mir diesen sch\'f6nen Wald und ich weiss, dass auch die anderen mit dem bedacht werden, was f\'fcr sie gerade stimmt.\ldblquote\par \par Zum Nachdenken:\par Oft glauben wir zu wissen, was f\'fcr die anderen Menschen gut ist. Wir b\'fcrden uns die Verantwortung f\'fcr deren Leben auf. Das fesselt uns und die andern. Den Anderen sein Leben leben zu lassen, verlangt von uns Vertrauen und befreit.\f0\par } C Ein Hirsch lebte alleine in einem dichten, dunklen Wald. Es gab in diesem Wald kaum andere Tiere. Die Menschen wagten sich sowieso nicht in das Dickicht. Der Hirsch war glücklich und konnte sein Daheim so richtig geniessen. Einmal im Herbst aber dachte er: “Es sind nur so wenige Tiere hier im Wald. Es sollen viel mehr Hirsche und Rehe und Hasen das geruhsame und von Menschen geschützte Leben geniessen.“ So machte er sich auf den Weg. Es wurde eine lange Reise und er sprach mit vielen Tieren. Doch keines hatte wirklich Lust, mit ihm in seinen Wald zu kommen. Ja es gab sogar Tiere, die sagten, sie bräuchten den Menschen, um überleben zu können. Völlig erschöpft ging der Hirsch zum Brunnen. Plötzlich veränderte sich sein Spiegelbild und sprach zu ihm: „Hast du erkannt, dass du das Glück von anderen Tieren nicht an deinem messen darfst? Kehre zurück in den Wald und geniesse dort dein Leben und lass den anderen Tieren ihres. Es ist so vorgesehen, dass sie das erleiden, was ihnen zugedacht ist. Nicht du entscheidest, sondern Gott.“ Wie erleichtert fühlte sich der Hirsch plötzlich. Er sprang wie ein junges Kitz zurück in seinen Wald. In seiner Unachtsamkeit wäre er bald von einem Auto überfahren worden. „Welche Last ist von mir weg. Das Schicksal schenkt mir diesen schönen Wald und ich weiss, dass auch die anderen mit dem bedacht werden, was für sie gerade stimmt.“ Zum Nachdenken: Oft glauben wir zu wissen, was für die anderen Menschen gut ist. Wir bürden uns die Verantwortung für deren Leben auf. Das fesselt uns und die andern. Den Anderen sein Leben leben zu lassen, verlangt von uns Vertrauen und befreit. $  Ed $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  G I JK*Die Geschichte vom bösen Zauberer HabakukL{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 In einem tiefen, dunklen Wald lebte der Zauberer Habakuk. \par Er war so b\f1\'f6se und magisch, wie der Wald unheimlich war. Jeder Mensch mied diese Gegend und mit den Jahren rankten sich immer mehr Geschichten um seine B\'f6sartigkeit. Passierte irgendein Ungl\'fcck, dann sagten die Leute: \ldblquote Daran ist bestimmt der b\'f6se Zauberer Habakuk schuld.\ldblquote Brachen Unwetter \'fcber die Ernte herein, dann behaupteten die Bauern, dass bestimmt der b\'f6se Zauberer Habakuk das Wetter verhext habe.\par Von Generation zu Generation wurden die Geschichten unheimlicher. Doch eines Tages ging die Kunde, dass der Zauberer vor einem Tier ganz besonders Angst habe, vor der Eidechse. Sie bes\'e4sse Kr\'e4fte, die seine Magie aufl\'f6sen und den Menschen sch\'fctzen k\'f6nnten. Von dieser Zeit an, hielt jede Familie eine Eidechse im Haus. In den Kinderzimmern gab es keine Bilder von Elefanten oder \'e4hnlichen Tieren, sondern nur von Eidechsen, damit die Kinder gesund aufwachsen k\'f6nnten.\par Und siehe da, von diesem Moment an ver\'e4nderte sich das Leben der Dorfbewohner. Es gab zwar immer noch Unwetter, aber die Menschen fanden, dass diese nicht mehr so schlimm seien. Ausserdem entdeckten sie, dass es Getreidesorten gab, die widerstandsf\'e4higer waren und bauten nur noch diese an. Es geschahen zwar immer noch Unf\'e4lle, aber die Menschen fanden, die seien nicht mehr so schlimm. Ausserdem entsch\'e4rften sie Gefahrenpunkte in ihrem Dorf.\par Doch dann geschah etwas Entscheidendes:\par Eines Tages lief eine Eidechse einem Kind beim Spielen davon und bewegte sich direkt in den Wald. Das Kind lief dem Tier nach und verschwand im Dickicht. Die Eltern waren verzweifelt und mit ihnen das ganze Dorf. Voller Angst schlichen alle gemeinsam in den Wald, um das Kind zu retten. Im tiefsten Inneren bef\'fcrchteten alle, dass der b\'f6se Zauberer das Kind umbringen oder zumindest verw\'fcnschen w\'fcrde.\par Doch was sahen sie, als sie das Haus des Hexenmeisters erreichten? Ein alter Mann k\'fcmmerte sich r\'fchrend um das ver\'e4ngstigte Kind. Ein Sonnenstrahl aus dem Himmel erleuchtete den Ort, und die Menschen konnten somit die G\'fcte und die Weisheit des alten Zauberers wahrnehmen.\par Voller Freude, aber doch vorsichtig n\'e4herten sich die Dorfbewohner Habakuk. In seiner N\'e4he versp\'fcrten sie St\'e4rke und G\'fcte.\par \par Zum Nachdenken:\par Es ist einfacher, den Grund f\'fcr Missgeschick und Ungl\'fcck im anderen zu suchen, als Eigenverantwortung zu \'fcbernehmen. Wir berauben uns damit aber unserer Unabh\'e4ngigkeit und der M\'f6glichkeit, selbst etwas aus unserem Leben zu machen.\f0\par } MIn einem tiefen, dunklen Wald lebte der Zauberer Habakuk. Er war so böse und magisch, wie der Wald unheimlich war. Jeder Mensch mied diese Gegend und mit den Jahren rankten sich immer mehr Geschichten um seine Bösartigkeit. Passierte irgendein Unglück, dann sagten die Leute: “Daran ist bestimmt der böse Zauberer Habakuk schuld.“ Brachen Unwetter über die Ernte herein, dann behaupteten die Bauern, dass bestimmt der böse Zauberer Habakuk das Wetter verhext habe. Von Generation zu Generation wurden die Geschichten unheimlicher. Doch eines Tages ging die Kunde, dass der Zauberer vor einem Tier ganz besonders Angst habe, vor der Eidechse. Sie besässe Kräfte, die seine Magie auflösen und den Menschen schützen könnten. Von dieser Zeit an, hielt jede Familie eine Eidechse im Haus. In den Kinderzimmern gab es keine Bilder von Elefanten oder ähnlichen Tieren, sondern nur von Eidechsen, damit die Kinder gesund aufwachsen könnten. Und siehe da, von diesem Moment an veränderte sich das Leben der Dorfbewohner. Es gab zwar immer noch Unwetter, aber die Menschen fanden, dass diese nicht mehr so schlimm seien. Ausserdem entdeckten sie, dass es Getreidesorten gab, die widerstandsfähiger waren und bauten nur noch diese an. Es geschahen zwar immer noch Unfälle, aber die Menschen fanden, die seien nicht mehr so schlimm. Ausserdem entschärften sie Gefahrenpunkte in ihrem Dorf. Doch dann geschah etwas Entscheidendes: Eines Tages lief eine Eidechse einem Kind beim Spielen davon und bewegte sich direkt in den Wald. Das Kind lief dem Tier nach und verschwand im Dickicht. Die Eltern waren verzweifelt und mit ihnen das ganze Dorf. Voller Angst schlichen alle gemeinsam in den Wald, um das Kind zu retten. Im tiefsten Inneren befürchteten alle, dass der böse Zauberer das Kind umbringen oder zumindest verwünschen würde. Doch was sahen sie, als sie das Haus des Hexenmeisters erreichten? Ein alter Mann kümmerte sich rührend um das verängstigte Kind. Ein Sonnenstrahl aus dem Himmel erleuchtete den Ort, und die Menschen konnten somit die Güte und die Weisheit des alten Zauberers wahrnehmen. Voller Freude, aber doch vorsichtig näherten sich die Dorfbewohner Habakuk. In seiner Nähe verspürten sie Stärke und Güte. Zum Nachdenken: Es ist einfacher, den Grund für Missgeschick und Unglück im anderen zu suchen, als Eigenverantwortung zu übernehmen. Wir berauben uns damit aber unserer Unabhängigkeit und der Möglichkeit, selbst etwas aus unserem Leben zu machen. $  Od $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  Q S TU$Die Geschichte vom kleinen TöpfchenV{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Es war einmal ein kleiner Topf. Dieser Topf war nichts besonderes, so glaubte er zumindest. \par Er wusste n\f1\'e4mlich nicht, wozu er eigentlich auf der Welt war. Traurig stand er in der Ecke eines Stalls und wartete bis er endlich erfahren w\'fcrde, wozu er auf der Welt war. Zuerst fand er das Warten noch sehr interessant, aber dann, mit der Zeit, begann er zu resignieren. \par Immer, wenn die T\'fcre zum Schuppen aufging, freute er sich und hoffte, nun endlich f\'fcr etwas geholt und gebraucht zu werden.\par Aber jedes Mal war die Entt\'e4uschung noch ein bisschen gr\'f6sser und er wurde noch ein bisschen trauriger. \'84Was ist das nur f\'fcr ein Leben!\ldblquote dachte der kleine Topf. \'84Am liebsten w\'fcrde ich jetzt zerspringen und dann w\'e4re ich all meine Sorgen los.\ldblquote Er seufzte ganz laut. Das Seufzen h\'f6rte eine gute Fee: \'84T\'f6pfchen, was ist denn mit dir los? So ein sch\'f6ner Topf kann doch nur gl\'fccklich sein.\ldblquote \'84Sch\'f6ner Topf! Ich bin zu nichts nutze. Ein Ding, das niemand braucht und mag.\ldblquote \'84Ach du dummes Eimerchen. Wie soll dich jemand entdecken, wenn du nicht einmal weisst, wozu man dich brauchen kann und vor allem, wenn du dich dahinten in der Ecke versteckst?\ldblquote Die Fee erm\'f6glichte dem T\'f6pfchen zu sehen, wof\'fcr es gut ist. Das T\'f6pfchen sah, wie man es mit Erde und Blumensamen f\'fcllte, wie nun abwechselnd die Sonne auf es schien und der Regen auf es niederprasselte. - Und siehe da, nach einer gewissen Zeit wuchs eine wundersch\'f6ne Blume im T\'f6pfchen, die durch die Besonderheiten des T\'f6pfchens erst wirklich zur Geltung kam. \par \'84Danke!\ldblquote sagte das T\'f6pfchen. \'84Jetzt kenne ich meine F\'e4higkeiten und meine Aufgabe. Vielen Dank liebe Fee.\ldblquote Die Fee l\'e4chelte das T\'f6pfchen liebevoll an und zog weiter. \par Als die B\'e4uerin das n\'e4chste Mal in den Schuppen ging, sah das T\'f6pfchen, dass sie Erde in der Hand hielt. \'84Sie will eine Blume pflanzen, daf\'fcr braucht sie ja mich!\ldblquote frohlockte das T\'f6pfchen. Rasch und mit vollem Einsatz k\'e4mpfte sich das T\'f6pfchen vor und blinkte in voller Pracht und \'dcberzeugung. \'84Du bist ja ein sch\'f6nes T\'f6pfchen. Warum hab ich Dich noch nie gesehen?\'84 wunderte sich die B\'e4uerin und f\'fcllte voller Freude die Erde und den Samen in das Gef\'e4ss. Das T\'f6pfchen l\'e4chelte stolz und dankte nochmals leise der Fee\par \par Zum Nachdenken: \par Das Kennen deiner F\'e4higkeiten erlaubt dir, dich im richtigen Moment zu melden, wenn das Gl\'fcck bei dir anklopft.\f0\par } WEs war einmal ein kleiner Topf. Dieser Topf war nichts besonderes, so glaubte er zumindest. Er wusste nämlich nicht, wozu er eigentlich auf der Welt war. Traurig stand er in der Ecke eines Stalls und wartete bis er endlich erfahren würde, wozu er auf der Welt war. Zuerst fand er das Warten noch sehr interessant, aber dann, mit der Zeit, begann er zu resignieren. Immer, wenn die Türe zum Schuppen aufging, freute er sich und hoffte, nun endlich für etwas geholt und gebraucht zu werden. Aber jedes Mal war die Enttäuschung noch ein bisschen grösser und er wurde noch ein bisschen trauriger. „Was ist das nur für ein Leben!“ dachte der kleine Topf. „Am liebsten würde ich jetzt zerspringen und dann wäre ich all meine Sorgen los.“ Er seufzte ganz laut. Das Seufzen hörte eine gute Fee: „Töpfchen, was ist denn mit dir los? So ein schöner Topf kann doch nur glücklich sein.“ „Schöner Topf! Ich bin zu nichts nutze. Ein Ding, das niemand braucht und mag.“ „Ach du dummes Eimerchen. Wie soll dich jemand entdecken, wenn du nicht einmal weisst, wozu man dich brauchen kann und vor allem, wenn du dich dahinten in der Ecke versteckst?“ Die Fee ermöglichte dem Töpfchen zu sehen, wofür es gut ist. Das Töpfchen sah, wie man es mit Erde und Blumensamen füllte, wie nun abwechselnd die Sonne auf es schien und der Regen auf es niederprasselte. - Und siehe da, nach einer gewissen Zeit wuchs eine wunderschöne Blume im Töpfchen, die durch die Besonderheiten des Töpfchens erst wirklich zur Geltung kam. „Danke!“ sagte das Töpfchen. „Jetzt kenne ich meine Fähigkeiten und meine Aufgabe. Vielen Dank liebe Fee.“ Die Fee lächelte das Töpfchen liebevoll an und zog weiter. Als die Bäuerin das nächste Mal in den Schuppen ging, sah das Töpfchen, dass sie Erde in der Hand hielt. „Sie will eine Blume pflanzen, dafür braucht sie ja mich!“ frohlockte das Töpfchen. Rasch und mit vollem Einsatz kämpfte sich das Töpfchen vor und blinkte in voller Pracht und Überzeugung. „Du bist ja ein schönes Töpfchen. Warum hab ich Dich noch nie gesehen?„ wunderte sich die Bäuerin und füllte voller Freude die Erde und den Samen in das Gefäss. Das Töpfchen lächelte stolz und dankte nochmals leise der Fee Zum Nachdenken: Das Kennen deiner Fähigkeiten erlaubt dir, dich im richtigen Moment zu melden, wenn das Glück bei dir anklopft. $  Yd $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $   [ ] ^_"Die Geschichte vom klingenden Baum`{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Ein Baum stand am Ufer eines Flusses. \par Es war ein stattlicher Baum. Er hatte einen dicken Stamm und viele \f1\'c4ste mit wunderbarer Belaubung. Wenn die Sonne in die Bl\'e4tter schien, dann schimmerten sie silbern und, wenn der Wind durch die \'c4ste strich, dann ert\'f6nten sanfte T\'f6ne. Es war wirklich ein besonderer Baum. Dessen war er sich selber aber nicht bewusst. Er h\'f6rte nur, wie die Leute immer staunten, wenn sie ihn sahen:\ldblquote Oh, wie sch\'f6n dieser Baum ist. Der strahlt soviel W\'e4rme und Freude aus.\ldblquote Weit und breit war er bekannt und immer mehr Leute unternahmen Spazierg\'e4nge zu ihm und ruhten sich in seinem Schatten aus.\par Was die Menschen aber nicht sehen konnten war, dass ein unterirdischer Bach sich immer mehr den Wurzeln des Baumes n\'e4herte und begann, ihm den Halt der Erde zu nehmen.\par Als der Baum das bemerkte, wollte er voller Entsetzten den Leuten vermitteln, was mit ihm geschieht. Aber er fand einfach nicht die richtige M\'f6glichkeit, seine Angst und seine Probleme den Menschen mitzuteilen. Diese beneideten den Baum immer noch um seine St\'e4rke und sein Aussehen.\par Eines Tages kam ein alter Mann. Er wollte sich in der N\'e4he des Baumes eine H\'fctte bauen und den Wald geniessen.\par \'84Du musst unbedingt zu unserem starken Baum und f\'fchlen, wie gut er dir tut.\ldblquote Sofort machte sich der Mann auf den Weg. Doch als er den Baum sah, erkannte er sofort, dass dieser krank war. Er dr\'fcckte seine H\'e4nde an den Stamm des Baumes und blieb ruhig stehen. \'84Was macht er denn da?\ldblquote fragten die Leute erstaunt. Nach einigen Minuten drehte sich der Mann um: \ldblquote Der Baum ist krank!\ldblquote Entsetzt riefen die Menschen: \'84Niemals, schau doch wie stattlich er ist!\ldblquote Mit ernstem Blick fragte der Mann: \'84Habt ihr euch je wirklich um ihn gek\'fcmmert? Dann h\'e4ttet ihr n\'e4mlich bemerkt, dass er Angst hat. Das ist wie bei den Menschen. Viele sagen nicht, dass sie Probleme haben, oder krank sind. Wenn ihr euch aber mit ihnen auseinandersetzt, dann werdet ihr einen Weg finden, mit ihnen zu sprechen.\ldblquote\par Einige Wochen sp\'e4ter hatte man den Wasserlauf vom Baum weggeleitet.\par Er bedankte sich, indem er noch sch\'f6nere T\'f6ne mit seinen \'c4sten bildete und noch leuchtendere Bl\'e4tter zeigte als je zuvor.\par \par Zum Nachdenken:\par Wir k\'f6nnen nicht erwarten, dass die Menschen uns unterst\'fctzen, wenn wir ihnen nicht sagen, dass es uns gerade schlecht geht. Die Freunde k\'f6nnen nur die Bed\'fcrfnisse von uns befriedigen, die wir ihnen auch mitteilen.\f0\par } aEin Baum stand am Ufer eines Flusses. Es war ein stattlicher Baum. Er hatte einen dicken Stamm und viele Äste mit wunderbarer Belaubung. Wenn die Sonne in die Blätter schien, dann schimmerten sie silbern und, wenn der Wind durch die Äste strich, dann ertönten sanfte Töne. Es war wirklich ein besonderer Baum. Dessen war er sich selber aber nicht bewusst. Er hörte nur, wie die Leute immer staunten, wenn sie ihn sahen:“ Oh, wie schön dieser Baum ist. Der strahlt soviel Wärme und Freude aus.“ Weit und breit war er bekannt und immer mehr Leute unternahmen Spaziergänge zu ihm und ruhten sich in seinem Schatten aus. Was die Menschen aber nicht sehen konnten war, dass ein unterirdischer Bach sich immer mehr den Wurzeln des Baumes näherte und begann, ihm den Halt der Erde zu nehmen. Als der Baum das bemerkte, wollte er voller Entsetzten den Leuten vermitteln, was mit ihm geschieht. Aber er fand einfach nicht die richtige Möglichkeit, seine Angst und seine Probleme den Menschen mitzuteilen. Diese beneideten den Baum immer noch um seine Stärke und sein Aussehen. Eines Tages kam ein alter Mann. Er wollte sich in der Nähe des Baumes eine Hütte bauen und den Wald geniessen. „Du musst unbedingt zu unserem starken Baum und fühlen, wie gut er dir tut.“ Sofort machte sich der Mann auf den Weg. Doch als er den Baum sah, erkannte er sofort, dass dieser krank war. Er drückte seine Hände an den Stamm des Baumes und blieb ruhig stehen. „Was macht er denn da?“ fragten die Leute erstaunt. Nach einigen Minuten drehte sich der Mann um: “Der Baum ist krank!“ Entsetzt riefen die Menschen: „Niemals, schau doch wie stattlich er ist!“ Mit ernstem Blick fragte der Mann: „Habt ihr euch je wirklich um ihn gekümmert? Dann hättet ihr nämlich bemerkt, dass er Angst hat. Das ist wie bei den Menschen. Viele sagen nicht, dass sie Probleme haben, oder krank sind. Wenn ihr euch aber mit ihnen auseinandersetzt, dann werdet ihr einen Weg finden, mit ihnen zu sprechen.“ Einige Wochen später hatte man den Wasserlauf vom Baum weggeleitet. Er bedankte sich, indem er noch schönere Töne mit seinen Ästen bildete und noch leuchtendere Blätter zeigte als je zuvor. Zum Nachdenken: Wir können nicht erwarten, dass die Menschen uns unterstützen, wenn wir ihnen nicht sagen, dass es uns gerade schlecht geht. Die Freunde können nur die Bedürfnisse von uns befriedigen, die wir ihnen auch mitteilen. $  cd $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $   e g hi#Die Geschichte vom kranken Mädchenj{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Ein kleines M\f1\'e4dchen war sehr krank geworden. \par Von einem Tag auf den anderen wollte es nicht mehr essen, war sehr schwach und lag nur noch im Bett.\par Von \'fcberallher kamen die gr\'f6ssten \'c4rzte und Gelehrten und untersuchten das Kind. Aber jeder sch\'fcttelte den Kopf und verliess das Haus mit dem Satz: \ldblquote Dem M\'e4dchen kann nur noch ein Wunder helfen.\ldblquote Die Eltern verzweifelten und bef\'fcrchteten schon das Schlimmste.\par Eines Tages aber stand ein kleines Wesen im Garten und sagte: \ldblquote Ihr m\'fcsst die Hexe, die im Wald lebt fragen, die weiss bestimmt, wie das Kind wieder gesund werden kann.\ldblquote\par Die Eltern trauten ihren Augen und Ohren nicht. So ein Humbug. Hexen gibt es doch nur im M\'e4rchen und die sind immer b\'f6se. Das Kind wurde aber immer kr\'e4nker und in ihrer Verzweiflung riefen die Eltern wieder das kleine Wesen. Jeden Tag hielten sie nach ihm Ausschau. Als sie schon gar nicht mehr an seine Wiederkehr glaubten, war es pl\'f6tzlich wieder da. \ldblquote Bitte Wesen, hilf uns, die Hexe zu finden.\ldblquote \par \'84Aber ihr habt doch gesagt, dass ich Humbug erz\'e4hle\ldblquote , sagte das M\'e4nnchen mit einem listigen Grinsen. Nachdem die Eltern den Wohnort der Hexe erfahren hatten, gingen sie in den Wald und fanden tats\'e4chlich die H\'fctte der Hexe unter einem hohen Baum. Zur \'dcberraschung der Eltern war die Hexe eine liebevolle, nette, alte Frau. Sie ging zum Baum und pfl\'fcckte einen Apfel und ein paar Bl\'e4tter.\par Wieder daheim, kochte die Mutter aus den Bl\'e4ttern einen Tee und aus dem Apfel ein Mus. Ganz so, wie es die Hexe gesagt hatte.\par Tats\'e4chlich, nach ein paar Tagen ging es dem M\'e4dchen bedeutsam besser. Nach ein paar Wochen, brachte das Kind einen grossen Blumenstrauss zur Hexe im Wald.\par \par Zum Nachdenken:\par Wunder gibt es immer wieder. Sch\'f6n, wenn wir sie einfach annehmen d\'fcrfen und darauf vertrauen, dass sie geschehen.\f0\par } kEin kleines Mädchen war sehr krank geworden. Von einem Tag auf den anderen wollte es nicht mehr essen, war sehr schwach und lag nur noch im Bett. Von überallher kamen die grössten Ärzte und Gelehrten und untersuchten das Kind. Aber jeder schüttelte den Kopf und verliess das Haus mit dem Satz: “Dem Mädchen kann nur noch ein Wunder helfen.“ Die Eltern verzweifelten und befürchteten schon das Schlimmste. Eines Tages aber stand ein kleines Wesen im Garten und sagte: “Ihr müsst die Hexe, die im Wald lebt fragen, die weiss bestimmt, wie das Kind wieder gesund werden kann.“ Die Eltern trauten ihren Augen und Ohren nicht. So ein Humbug. Hexen gibt es doch nur im Märchen und die sind immer böse. Das Kind wurde aber immer kränker und in ihrer Verzweiflung riefen die Eltern wieder das kleine Wesen. Jeden Tag hielten sie nach ihm Ausschau. Als sie schon gar nicht mehr an seine Wiederkehr glaubten, war es plötzlich wieder da. “Bitte Wesen, hilf uns, die Hexe zu finden.“ „Aber ihr habt doch gesagt, dass ich Humbug erzähle“, sagte das Männchen mit einem listigen Grinsen. Nachdem die Eltern den Wohnort der Hexe erfahren hatten, gingen sie in den Wald und fanden tatsächlich die Hütte der Hexe unter einem hohen Baum. Zur Überraschung der Eltern war die Hexe eine liebevolle, nette, alte Frau. Sie ging zum Baum und pflückte einen Apfel und ein paar Blätter. Wieder daheim, kochte die Mutter aus den Blättern einen Tee und aus dem Apfel ein Mus. Ganz so, wie es die Hexe gesagt hatte. Tatsächlich, nach ein paar Tagen ging es dem Mädchen bedeutsam besser. Nach ein paar Wochen, brachte das Kind einen grossen Blumenstrauss zur Hexe im Wald. Zum Nachdenken: Wunder gibt es immer wieder. Schön, wenn wir sie einfach annehmen dürfen und darauf vertrauen, dass sie geschehen. $  md $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $   o q rs-Die Geschichte vom misstrauischen Blumensament{\rtf1\ansi\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs20 Ein Blumensamen wurde vom Wind von einer sch\f1\'f6nen Blumenwiese mitgenommen.\par Dem Blumensamen gefiel die Reise und er war schon sehr neugierig, in welchem sch\'f6nen Feld er landen und zu einer Blume werden w\'fcrde. Pl\'f6tzlich h\'f6rte der Wind auf zu blasen und der Samen\par fiel auf einen trockenen Strand.\par Nein, das kann doch nicht dein Ernst sein, Wind! Auf diesem Platz werde ich vertrocknen und nie zu einer sch\'f6nen Blume werden. .Vertraue mir, sagte der Wind. .Auch, wenn es manchmal unm\'f6glich\par scheint, ein erf\'fclltes Leben zu f\'fchren, kommt Hilfe von Aussen. Du musst diese dann nur annehmen.\par Die Sonne schien erbarmungslos auf den kleinen Samen: Vertrauen, der Wind hat gut reden. H\'e4tte ich mich nicht von ihm forttragen lassen, dann w\'e4re ich immer noch auf der sch\'f6nen Wiese. \par Mit der Zeit wurde der Samen sehr schwach, dachte aber pl\'f6tzlich an die Worte des Windes. Es gibt immer Hilfe von Aussen, du musst sie nur annehmen! In seiner Verzweiflung rief der Samen: H\'f6rt mich jemand? Bitte, es muss mich doch jemand h\'f6ren! Jemand kann mir bestimmt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Was war das? Die Sonne wurde durch mehrere Wolken verdeckt, die sagten: Du hast um Hilfe gebeten. Du musst uns nur noch vertrauen..\par Es fing an zu regnen. Erst nur ein paar Tropfen, sp\'e4ter kam ein richtig sch\'f6ner, warmer Sommerregen. \par Der Samen brach auf und wurde zu einer sch\'f6nen Blume. Alle Menschen wunderten sich: Eine so sch\'f6ne Blume, wie kann die an einem so kargen Ort bl\'fchen?..\par Die Blume aber wusste, dass sie nur um Hilfe bitten musste und darauf vertrauen, dass der Regen kommt, der sie n\'e4hrt. Schmunzelte und lachte in die Sonne.\par \par Zum Nachdenken:\par Manche Menschen sind zu stolz, um Hilfe zu bitten. Dabei tun sie mit der Bitte um Hilfe nicht nur sich Gutes, sondern auch dem, dem sie das Geschenk machen, dass er Ihnen helfen darf. Helfen und helfen lassen bringt die Balance. Ist diese Geschichte in Ihr Leben gekommen, dann zeigt sie Ihnen, dass sie mit der Hilfe anderer\par Menschen Ihre Herausforderung wunderbar l\'f6sen k\'f6nnen.\f0\par } uEin Blumensamen wurde vom Wind von einer schönen Blumenwiese mitgenommen. Dem Blumensamen gefiel die Reise und er war schon sehr neugierig, in welchem schönen Feld er landen und zu einer Blume werden würde. Plötzlich hörte der Wind auf zu blasen und der Samen fiel auf einen trockenen Strand. Nein, das kann doch nicht dein Ernst sein, Wind! Auf diesem Platz werde ich vertrocknen und nie zu einer schönen Blume werden. .Vertraue mir, sagte der Wind. .Auch, wenn es manchmal unmöglich scheint, ein erfülltes Leben zu führen, kommt Hilfe von Aussen. Du musst diese dann nur annehmen. Die Sonne schien erbarmungslos auf den kleinen Samen: Vertrauen, der Wind hat gut reden. Hätte ich mich nicht von ihm forttragen lassen, dann wäre ich immer noch auf der schönen Wiese. Mit der Zeit wurde der Samen sehr schwach, dachte aber plötzlich an die Worte des Windes. Es gibt immer Hilfe von Aussen, du musst sie nur annehmen! In seiner Verzweiflung rief der Samen: Hört mich jemand? Bitte, es muss mich doch jemand hören! Jemand kann mir bestimmt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Was war das? Die Sonne wurde durch mehrere Wolken verdeckt, die sagten: Du hast um Hilfe gebeten. Du musst uns nur noch vertrauen.. Es fing an zu regnen. Erst nur ein paar Tropfen, später kam ein richtig schöner, warmer Sommerregen. Der Samen brach auf und wurde zu einer schönen Blume. Alle Menschen wunderten sich: Eine so schöne Blume, wie kann die an einem so kargen Ort blühen?.. Die Blume aber wusste, dass sie nur um Hilfe bitten musste und darauf vertrauen, dass der Regen kommt, der sie nährt. Schmunzelte und lachte in die Sonne. Zum Nachdenken: Manche Menschen sind zu stolz, um Hilfe zu bitten. Dabei tun sie mit der Bitte um Hilfe nicht nur sich Gutes, sondern auch dem, dem sie das Geschenk machen, dass er Ihnen helfen darf. Helfen und helfen lassen bringt die Balance. Ist diese Geschichte in Ihr Leben gekommen, dann zeigt sie Ihnen, dass sie mit der Hilfe anderer Menschen Ihre Herausforderung wunderbar lösen können. $  wd $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $   y { |}$Die Geschichte vom mürrischen Zwerg~{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Es war einmal ein Zwerg, der lebte in einem kleinen Haus. \par Nun, das w\f1\'e4re noch nichts besonderes, aber sein Garten, der war ein richtiges Meisterwerk. \par In ihm konnte man Blumen und Pflanzen in einer Vielfalt sehen, die un\'fcbertroffen war. Leuchtende Farben, intensive D\'fcfte - einfach ein Traum. Ihr k\'f6nnt euch vorstellen, dass dieser Zwerg sehr gl\'fccklich und erf\'fcllt war. Aber, Moment, schaut dort in das Haus. Da sitzt der Zwerg und bl\'e4st Tr\'fcbsal. \'84Zwerg, was ist denn mit dir los?\ldblquote fragte eines Tages die Sonne. Ach wei\'dft du, genau du musst mich das fragen. Alle Menschen klagen im Moment dar\'fcber, dass du zu stark scheinst, also freust du mich auch nicht mehr.\ldblquote \'84Aber schau doch deinen sch\'f6nen Garten an\ldblquote , erwiderte die Sonne erstaunt. \'84Glaubst du, dass deine Pflanzen ohne mein Licht und meine W\'e4rme so sch\'f6n w\'e4ren?\ldblquote \'84Alle schimpfen \'fcber dich, dann kannst du auch f\'fcr mich und meinen Garten nicht wichtig sein. Basta!\ldblquote schmollte der Zwerg.\par Die Sonne war dar\'fcber sehr traurig und liess sich von Wolken zudecken. Die Wolken begannen es regnen zu lassen. \'84Na, jetzt kommt auch noch der Regen! Alle Leute sagen, dass das Tr\'fcbsalwetter ist\ldblquote , schimpfte der Zwerg. \'84Weisst du denn nicht, wie wichtig das Wasser f\'fcr deinen Garten ist? Glaubst du, er w\'e4re sonst so sch\'f6n?\ldblquote fragte der Regen erstaunt.\ldblquote - \'84Das ist mir egal. Die Leute schimpfen \'fcber dich, also mag ich dich auch nicht.\ldblquote Der Regen \'e4rgerte sich und blieb von nun an aus. Ihr k\'f6nnt euch vorstellen wie der Garten ohne Sonne und Regen nach ein paar Wochen ausschaute. Die Menschenmenge, die am Garten vorbeiging sagte: \ldblquote Na seht, jetzt ist der Garten vom Zwerg auch nicht mehr so sch\'f6n, jetzt hat er die gleichen Probleme wie wir.\ldblquote Als der Zwerg das h\'f6rte, erkannte er, dass er einen grossen Fehler begangen hatte. Er hatte sich so darauf konzentriert, wie die anderen schimpften und ihn um seinen Garten beneideten, dass er nicht mehr erkennen konnte, dass er f\'fcr alles dankbar sein sollte was er besass und wie es ihm ging.\par Er begann um seinen Garten einen Zaun zu bauen, der ihn vor den Eifers\'fcchteleien der Menschen besch\'fctzen sollte und bat Sonne und Regen, wieder seinen Garten zu besuchen. Wie freute sich der Zwerg als er sah, dass seine Pflanzen in noch sch\'f6neren Farben gediehen, als zuvor.\par So sehr sich auch die Menschen reckten und streckten, sie konnten nicht in den Garten sehen. Diejenigen aber, die der Zwerg mochte, die liess er durch die Gartent\'fcre ein und freute sich mit ihnen an der Pracht seines Gartens.\par \par Zum Nachdenken:\par Es darf uns gut gehen, auch, wenn die anderen Tr\'fcbsal blasen. Das gibt einigen anderen auch die Chance, wieder die positiven Seiten im Leben zu erkennen und nicht immer nur zu schimpfen.\f0\par } Es war einmal ein Zwerg, der lebte in einem kleinen Haus. Nun, das wäre noch nichts besonderes, aber sein Garten, der war ein richtiges Meisterwerk. In ihm konnte man Blumen und Pflanzen in einer Vielfalt sehen, die unübertroffen war. Leuchtende Farben, intensive Düfte - einfach ein Traum. Ihr könnt euch vorstellen, dass dieser Zwerg sehr glücklich und erfüllt war. Aber, Moment, schaut dort in das Haus. Da sitzt der Zwerg und bläst Trübsal. „Zwerg, was ist denn mit dir los?“ fragte eines Tages die Sonne. Ach weißt du, genau du musst mich das fragen. Alle Menschen klagen im Moment darüber, dass du zu stark scheinst, also freust du mich auch nicht mehr.“ „Aber schau doch deinen schönen Garten an“, erwiderte die Sonne erstaunt. „Glaubst du, dass deine Pflanzen ohne mein Licht und meine Wärme so schön wären?“ „Alle schimpfen über dich, dann kannst du auch für mich und meinen Garten nicht wichtig sein. Basta!“ schmollte der Zwerg. Die Sonne war darüber sehr traurig und liess sich von Wolken zudecken. Die Wolken begannen es regnen zu lassen. „Na, jetzt kommt auch noch der Regen! Alle Leute sagen, dass das Trübsalwetter ist“, schimpfte der Zwerg. „Weisst du denn nicht, wie wichtig das Wasser für deinen Garten ist? Glaubst du, er wäre sonst so schön?“ fragte der Regen erstaunt.“ - „Das ist mir egal. Die Leute schimpfen über dich, also mag ich dich auch nicht.“ Der Regen ärgerte sich und blieb von nun an aus. Ihr könnt euch vorstellen wie der Garten ohne Sonne und Regen nach ein paar Wochen ausschaute. Die Menschenmenge, die am Garten vorbeiging sagte: “Na seht, jetzt ist der Garten vom Zwerg auch nicht mehr so schön, jetzt hat er die gleichen Probleme wie wir.“ Als der Zwerg das hörte, erkannte er, dass er einen grossen Fehler begangen hatte. Er hatte sich so darauf konzentriert, wie die anderen schimpften und ihn um seinen Garten beneideten, dass er nicht mehr erkennen konnte, dass er für alles dankbar sein sollte was er besass und wie es ihm ging. Er begann um seinen Garten einen Zaun zu bauen, der ihn vor den Eifersüchteleien der Menschen beschützen sollte und bat Sonne und Regen, wieder seinen Garten zu besuchen. Wie freute sich der Zwerg als er sah, dass seine Pflanzen in noch schöneren Farben gediehen, als zuvor. So sehr sich auch die Menschen reckten und streckten, sie konnten nicht in den Garten sehen. Diejenigen aber, die der Zwerg mochte, die liess er durch die Gartentüre ein und freute sich mit ihnen an der Pracht seines Gartens. Zum Nachdenken: Es darf uns gut gehen, auch, wenn die anderen Trübsal blasen. Das gibt einigen anderen auch die Chance, wieder die positiven Seiten im Leben zu erkennen und nicht immer nur zu schimpfen. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $   |  Die Geschichte vom mutigen Hasen{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Wir begeben uns in das Reich der Fabel. Jedem Tier werden dort besondere Eigenschaften zugesprochen. \par So kann sich der Fuchs br\f1\'fcsten, sehr schlau zu sein. Der Elefant ist stolz auf seine St\'e4rke und der Uhu freut sich \'fcber seine Weisheit. Weil sie wissen, dass sie etwas Besonderes sind und das auch st\'e4ndig h\'f6ren, sind es auch sehr stolze und selbstbewusste Tiere.\par Leider gibt es aber auch Tiere, die mit weniger positiven Eigenschaften verbunden werden. Da gibt es die lahme Schnecke, die dumme Gans und den \'e4ngstlichen Hasen. Ja, und genau um ihn geht es in dieser Geschichte.\par Es war einer dieser grauen Tage, an dem die Stille in der Natur greifbar ist, und die absolute Windstille ein bevorstehendes Unwetter verhiess. Unter einem Baum hatte sich ein Hase seine Behausung gebaut. Er war ein friedliches Tier und alle im Wald mochten ihn eigentlich. - Eigentlich? - Ja, sie konfrontierten ihn aus Spass immer wieder damit, dass er ein \'e4ngstliches Tier sei. Und machten sich \'fcber ihn lustig. So oft bekam der Hase dies zu h\'f6ren, dass er schon selber daran glaubte. Und je mehr er das lebte, was die anderen \'fcber ihn sagten, desto mehr schw\'e4chende Eigenschaften kamen noch dazu. Bis die anderen Tiere in schliesslich nur mehr den dummen, \'e4ngstlichen, feigen Hasen unter dem Baum nannten.\par Wie gesagt, es war einer der unheilgeschw\'e4ngerten Tage. Es war aber auch die Zeit der neugeborenen Tiere. Und viele Tierpaare hatten Junge bekommen. Unser Hase hatte nur einen weiteren Spitznahmen dazubekommen - der Einsame.\par Leise begannen nun die B\'e4ume, dem Wind nachzugeben und bewegten majest\'e4tisch ihre Baumkronen. Eine Eichh\'f6rnchenfamilie versuchte, auf dem raschesten Weg wieder in den Bau zur\'fcckzukommen. In ihrer Eile bemerkten sie nicht, dass eines ihrer Jungen zur\'fcckblieb. Es war gerade der Baum des einsamen, \'e4ngstlichen Hasen.\par Unmerklich wurde der Wind immer st\'e4rker und mit seiner Wucht bewegte er die B\'e4ume jetzt bereits in ihren St\'e4mmen und l\'f6ste sie in ihrem Wurzelpaket. Die Macht des Sturmes wurde so gross, dass die ersten jungen B\'e4ume nicht mehr Widerstand leisten konnten und mit lautem Krachen zu Boden fielen.\par Steif vor Angst sass das junge Eichh\'f6rnchen im Baum. An dessen Wurzeln hatten sich schon viele Tiere versammelt, die ihre Ratschl\'e4ge laut dem Eichh\'f6rnchen hoch riefen. Dieses blieb aber wie erstarrt sitzen. Der Baum knarrte schon gef\'e4hrlich im Ge\'e4st.\par \'84Jemand muss es doch retten!\ldblquote riefen alle durcheinander, doch keiner getraute sich in den Baum. Pl\'f6tzlich riss der Wind die Wolkendecke auf und ein Sonnenstrahl suchte sich gezielt den Weg zu einem Tier. Ihr k\'f6nnt euch vorstellen wer das war? Ja richtig, es war der Hase. Der Sonnenstrahl w\'e4rmte ihn von innen heraus. \'84Komm kleiner Hase, lasse dich nicht weiter von aussen klein machen. Jetzt ist der Moment gekommen, wo deine inneren Kr\'e4fte und deine St\'e4rke ans Tageslicht kommen sollen. Du bist vorgesehen, dieses Junge zu retten. Wir glauben an dich und an deine Kraft und Weisheit! - Los!\ldblquote Der Sonnenstrahl gab ihm einen sanften Stups. Der Hase sp\'fcrte, wie sich ein nie gekanntes Gef\'fchl von seinem Herzen aus in den ganzen K\'f6rper ausbreitete. Mit einem Satz sprang er an dem Stamm hoch, durch das Ge\'e4st und brachte schliesslich unter der Anfeuerung der anderen Tiere das Eichh\'f6rnchenjunge auf den sicheren Boden.\par Von diesem Moment an, war er der tapfere Hase. Er h\'f6rte es so oft und es sprach sich weit im Wald herum, sodass er es selber glaubte. Dadurch kamen zur Tapferkeit noch Flinkheit, Weisheit und zum Schluss noch ganz viele Freunde dazu.\par \par Zum Nachdenken:\par Nur wenn du selber an deine eigenen Kr\'e4fte und St\'e4rken glaubst und diese lebst, k\'f6nnen das auch die anderen tun. - Jetzt!\f0\par } Wir begeben uns in das Reich der Fabel. Jedem Tier werden dort besondere Eigenschaften zugesprochen. So kann sich der Fuchs brüsten, sehr schlau zu sein. Der Elefant ist stolz auf seine Stärke und der Uhu freut sich über seine Weisheit. Weil sie wissen, dass sie etwas Besonderes sind und das auch ständig hören, sind es auch sehr stolze und selbstbewusste Tiere. Leider gibt es aber auch Tiere, die mit weniger positiven Eigenschaften verbunden werden. Da gibt es die lahme Schnecke, die dumme Gans und den ängstlichen Hasen. Ja, und genau um ihn geht es in dieser Geschichte. Es war einer dieser grauen Tage, an dem die Stille in der Natur greifbar ist, und die absolute Windstille ein bevorstehendes Unwetter verhiess. Unter einem Baum hatte sich ein Hase seine Behausung gebaut. Er war ein friedliches Tier und alle im Wald mochten ihn eigentlich. - Eigentlich? - Ja, sie konfrontierten ihn aus Spass immer wieder damit, dass er ein ängstliches Tier sei. Und machten sich über ihn lustig. So oft bekam der Hase dies zu hören, dass er schon selber daran glaubte. Und je mehr er das lebte, was die anderen über ihn sagten, desto mehr schwächende Eigenschaften kamen noch dazu. Bis die anderen Tiere in schliesslich nur mehr den dummen, ängstlichen, feigen Hasen unter dem Baum nannten. Wie gesagt, es war einer der unheilgeschwängerten Tage. Es war aber auch die Zeit der neugeborenen Tiere. Und viele Tierpaare hatten Junge bekommen. Unser Hase hatte nur einen weiteren Spitznahmen dazubekommen - der Einsame. Leise begannen nun die Bäume, dem Wind nachzugeben und bewegten majestätisch ihre Baumkronen. Eine Eichhörnchenfamilie versuchte, auf dem raschesten Weg wieder in den Bau zurückzukommen. In ihrer Eile bemerkten sie nicht, dass eines ihrer Jungen zurückblieb. Es war gerade der Baum des einsamen, ängstlichen Hasen. Unmerklich wurde der Wind immer stärker und mit seiner Wucht bewegte er die Bäume jetzt bereits in ihren Stämmen und löste sie in ihrem Wurzelpaket. Die Macht des Sturmes wurde so gross, dass die ersten jungen Bäume nicht mehr Widerstand leisten konnten und mit lautem Krachen zu Boden fielen. Steif vor Angst sass das junge Eichhörnchen im Baum. An dessen Wurzeln hatten sich schon viele Tiere versammelt, die ihre Ratschläge laut dem Eichhörnchen hoch riefen. Dieses blieb aber wie erstarrt sitzen. Der Baum knarrte schon gefährlich im Geäst. „Jemand muss es doch retten!“ riefen alle durcheinander, doch keiner getraute sich in den Baum. Plötzlich riss der Wind die Wolkendecke auf und ein Sonnenstrahl suchte sich gezielt den Weg zu einem Tier. Ihr könnt euch vorstellen wer das war? Ja richtig, es war der Hase. Der Sonnenstrahl wärmte ihn von innen heraus. „Komm kleiner Hase, lasse dich nicht weiter von aussen klein machen. Jetzt ist der Moment gekommen, wo deine inneren Kräfte und deine Stärke ans Tageslicht kommen sollen. Du bist vorgesehen, dieses Junge zu retten. Wir glauben an dich und an deine Kraft und Weisheit! - Los!“ Der Sonnenstrahl gab ihm einen sanften Stups. Der Hase spürte, wie sich ein nie gekanntes Gefühl von seinem Herzen aus in den ganzen Körper ausbreitete. Mit einem Satz sprang er an dem Stamm hoch, durch das Geäst und brachte schliesslich unter der Anfeuerung der anderen Tiere das Eichhörnchenjunge auf den sicheren Boden. Von diesem Moment an, war er der tapfere Hase. Er hörte es so oft und es sprach sich weit im Wald herum, sodass er es selber glaubte. Dadurch kamen zur Tapferkeit noch Flinkheit, Weisheit und zum Schluss noch ganz viele Freunde dazu. Zum Nachdenken: Nur wenn du selber an deine eigenen Kräfte und Stärken glaubst und diese lebst, können das auch die anderen tun. - Jetzt! $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  r 3Die Geschichte vom unglücklichen „Kleinen Ich“ {\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 In einem grossen Land, in einem grossen Haus, lebte das \f1\'84Kleine Ich\ldblquote . \par Es kam sich sehr verlassen vor, weil es so klein war und glaubte, dass dieses grosse Haus viel zu gross f\'fcr es sei. So versuchte es Lebewesen einzuladen, das grosse Haus mit ihm zu teilen.\par Ein Frosch war bereit dazu, ebenso wie eine Schlange und eine Silberdistel. Aber trotz all dieser Mitbewohner war das \'84Kleine Ich\ldblquote gar nicht gl\'fccklich. Der Frosch regte es mit seinem Quaken auf. Die Schlange fl\'f6sste ihm eigentlich Furcht ein und wie oft es sich an der Silberdistel schon verletzt hatte, konnte es gar nicht mehr z\'e4hlen.\par Eines Tages als es gerade wieder jammerte, kam eine Fee. \'84Ich habe dich die ganze Zeit immer beobachtet \'82Kleines Ich\rquote und m\'f6chte dir einen Wunsch erf\'fcllen.\ldblquote \'84Ja, dann mache doch mein Haus kleiner, damit ich mich nicht so einsam f\'fchle und alle Mitbewohner rausschmeissen kann.\ldblquote \'84\'dcberlege dir das gut, ich zaubere dich doch lieber so gross, dass du dich in diesem Haus nicht mehr einsam f\'fchlst. Und das wirst du, indem ich dich deine eigenen F\'e4higkeiten entdecken lasse und du diese endlich zu leben beginnst.\ldblquote\par \par Zum Nachdenken: \par Nur, indem wir all unsere F\'e4higkeiten leben, k\'f6nnen wir das Haus unseres Lebens mit Energie f\'fcllen.\f0\par }  In einem grossen Land, in einem grossen Haus, lebte das „Kleine Ich“. Es kam sich sehr verlassen vor, weil es so klein war und glaubte, dass dieses grosse Haus viel zu gross für es sei. So versuchte es Lebewesen einzuladen, das grosse Haus mit ihm zu teilen. Ein Frosch war bereit dazu, ebenso wie eine Schlange und eine Silberdistel. Aber trotz all dieser Mitbewohner war das „Kleine Ich“ gar nicht glücklich. Der Frosch regte es mit seinem Quaken auf. Die Schlange flösste ihm eigentlich Furcht ein und wie oft es sich an der Silberdistel schon verletzt hatte, konnte es gar nicht mehr zählen. Eines Tages als es gerade wieder jammerte, kam eine Fee. „Ich habe dich die ganze Zeit immer beobachtet ‚Kleines Ich’ und möchte dir einen Wunsch erfüllen.“ „Ja, dann mache doch mein Haus kleiner, damit ich mich nicht so einsam fühle und alle Mitbewohner rausschmeissen kann.“ „Überlege dir das gut, ich zaubere dich doch lieber so gross, dass du dich in diesem Haus nicht mehr einsam fühlst. Und das wirst du, indem ich dich deine eigenen Fähigkeiten entdecken lasse und du diese endlich zu leben beginnst.“ Zum Nachdenken: Nur, indem wir all unsere Fähigkeiten leben, können wir das Haus unseres Lebens mit Energie füllen. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  h #Die Geschichte vom vergessenen Auto{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Ein Auto stand schon seit langer Zeit in einem Wald. \par Durch die Launen der Natur war kaum mehr zu erkennen, wie sch\f1\'f6n und stattlich es einmal gewesen war.\par Oft seufzte das Auto und war sehr traurig, dass es f\'fcr niemanden mehr nutze war. Eines Nachts, als das Auto wieder einmal leise vor sich hinweinte, sahen es die Sterne: \'84Warum weinst du, Auto?\ldblquote - \'84Ach, keiner mag mich. Keiner will mehr mit mir wohin fahren. Ich f\'fchle mich einsam und f\'fcr nichts mehr nutze\ldblquote , klagte das Auto.\par \'84Wie bist du denn hierher gekommen\ldblquote , fragten die Sterne. \'84Irgendwann habe ich gedacht, ich bin m\'fcde und habe mich hierher zur\'fcckgezogen. Im Laufe der Zeit habe ich aber vergessen, wie ich mich starten kann und nun sitze ich hier fest.\ldblquote \'84Wir wollen dir helfen\ldblquote , sagten die Sterne. Sie schickten einen sch\'f6nen, hellen Strahl und mit diesem halfen sie dem Auto sich wieder zu starten. Langsam und vorsichtig wagte sich das Auto wieder aus dem Wald. \'84Seht mich nur an, wie schmutzig ich bin. Mit mir wird keiner mehr fahren wollen.\ldblquote Das Auto blickte sich entsetzt an. Das h\'f6rte das Meer. Es liess Wasser aus sich hochsteigen und eine dicke Regenwolke ergoss sich \'fcber das Auto. Die Sonne trocknete den Lack und liess ihn wie neu erstrahlen. \'84Seht, ein Bus!\ldblquote riefen die Menschen voller Freude. \'84Wie er leuchtet und strahlt. D\'fcrfen wir mitfahren?\ldblquote Mit Freude und Stolz erf\'fcllt, brachte das Auto die Menschen an ihr Ziel.\par \par Zum Nachdenken:\par Wenn du beginnst, dich deiner eigenen Werte zu besinnen und diese nach Aussen tr\'e4gst, dann erst k\'f6nnen auch die anderen Menschen beginnen, diese Werte zu sch\'e4tzen.\f0\par }  Ein Auto stand schon seit langer Zeit in einem Wald. Durch die Launen der Natur war kaum mehr zu erkennen, wie schön und stattlich es einmal gewesen war. Oft seufzte das Auto und war sehr traurig, dass es für niemanden mehr nutze war. Eines Nachts, als das Auto wieder einmal leise vor sich hinweinte, sahen es die Sterne: „Warum weinst du, Auto?“ - „Ach, keiner mag mich. Keiner will mehr mit mir wohin fahren. Ich fühle mich einsam und für nichts mehr nutze“, klagte das Auto. „Wie bist du denn hierher gekommen“, fragten die Sterne. „Irgendwann habe ich gedacht, ich bin müde und habe mich hierher zurückgezogen. Im Laufe der Zeit habe ich aber vergessen, wie ich mich starten kann und nun sitze ich hier fest.“ „Wir wollen dir helfen“, sagten die Sterne. Sie schickten einen schönen, hellen Strahl und mit diesem halfen sie dem Auto sich wieder zu starten. Langsam und vorsichtig wagte sich das Auto wieder aus dem Wald. „Seht mich nur an, wie schmutzig ich bin. Mit mir wird keiner mehr fahren wollen.“ Das Auto blickte sich entsetzt an. Das hörte das Meer. Es liess Wasser aus sich hochsteigen und eine dicke Regenwolke ergoss sich über das Auto. Die Sonne trocknete den Lack und liess ihn wie neu erstrahlen. „Seht, ein Bus!“ riefen die Menschen voller Freude. „Wie er leuchtet und strahlt. Dürfen wir mitfahren?“ Mit Freude und Stolz erfüllt, brachte das Auto die Menschen an ihr Ziel. Zum Nachdenken: Wenn du beginnst, dich deiner eigenen Werte zu besinnen und diese nach Aussen trägst, dann erst können auch die anderen Menschen beginnen, diese Werte zu schätzen. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  ^ &Die Geschichte vom verzauberten Weiher{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 In einem wundersch\f1\'f6nen, verzauberten Wald befand sich genau in der Mitte ein vertr\'e4umter Weiher. \par Der Weiher war schon am Tag sehr sch\'f6n, aber in der Nacht, begann er durch all die Sterne, die sich in ihm spiegelten, zu funkeln und zu glitzern. Deshalb nannten ihn die Menschen \'84Zauberweiher\ldblquote .\par Der Weiher war stolz darauf etwas Besonderes zu sein und freute sich, wenn ganz viele Menschen ihn besuchten. Eines Nachts schien der Mond wieder in seiner vollen Pracht und liess den Weiher ganz besonders sch\'f6n aussehen. Am Ufer des Weihers auf einem Felsen stand ein bereits uralter Baum. Er hatte schon viele Wesen gesehen, die hierher kamen und sich am See erfreuten.\par Doch diese Nacht kam ein ganz seltsames Wesen an den Weiher. Bei genauerem Hinsehen erkannte der Baum, dass es sich um eine Fee handelte. Die Fee war wundersch\'f6n und glitzerte mit dem See um die Wette. Was sie sah, sollte sie froh und gl\'fccklich machen, aber die Fee schaute nur traurig und lustlos auf ihr Spiegelbild. \'84Ja,\'84 sagte der Baum, \'84warum bist du denn so traurig, dass selbst der Fels unter mir erweichen k\'f6nnte?\ldblquote \'84Kein Mensch will mich mehr. Das, was ich ihnen geben k\'f6nnte, wollen sie nicht mehr.\ldblquote \'84Was kannst du ihnen denn geben?\ldblquote fragte der Weiher neugierig. \'84Leichtigkeit!\ldblquote \'84Leichtigkeit?\ldblquote Jetzt wurde die Fee ganz aufgeregt und erkl\'e4rte: \'84Ja, stell dir vor, die Menschen haben Angst oder Sorgen, dass etwas passieren k\'f6nnte, dass sie krank werden k\'f6nnten, oder ihnen Ungl\'fcck widerfahren k\'f6nnte. Diese \'c4ngste k\'f6nnen sich \'fcberall im Menschen ausbreiten. Meine Leichtigkeit hilft ihnen dabei, dass sie sich neu orientieren und ein Leben voller Vertrauen f\'fchren k\'f6nnen.\ldblquote\par \'84Das ist ja ein tolles Geschenk!\ldblquote riefen der Weiher und der Baum gleichzeitig. Der Baum hatte dann eine gute Idee: \'84Bleibe doch weiter in meinem Ge\'e4st sitzen. Hierher kommen so viele Menschen, wenn sie Sorgen haben. Deine Leichtigkeit wird ihnen dann helfen, L\'f6sungen zu finden, die f\'fcr sie gut sind.\ldblquote\par Ihr werdet es kaum glauben, die Menschen, die an den Weiher kamen, sp\'fcrten diese Leichtigkeit und erz\'e4hlten den anderen Menschen davon. Immer mehr Menschen kamen an diesen Ort, setzten sich unter den Baum und fanden L\'f6sungen f\'fcr ihr Leben. Die Fee aber war wieder gl\'fccklich und freute sich, wie dankbar die Menschen f\'fcr die Leichtigkeit waren.\par \par Zum Nachdenken:\par Probleme lassen uns sehr oft tr\'e4ge und wie gel\'e4hmt werden. Suche die Leichtigkeit und die L\'f6sungen werden sich gerne zu dir gesellen.\f0\par } In einem wunderschönen, verzauberten Wald befand sich genau in der Mitte ein verträumter Weiher. Der Weiher war schon am Tag sehr schön, aber in der Nacht, begann er durch all die Sterne, die sich in ihm spiegelten, zu funkeln und zu glitzern. Deshalb nannten ihn die Menschen „Zauberweiher“. Der Weiher war stolz darauf etwas Besonderes zu sein und freute sich, wenn ganz viele Menschen ihn besuchten. Eines Nachts schien der Mond wieder in seiner vollen Pracht und liess den Weiher ganz besonders schön aussehen. Am Ufer des Weihers auf einem Felsen stand ein bereits uralter Baum. Er hatte schon viele Wesen gesehen, die hierher kamen und sich am See erfreuten. Doch diese Nacht kam ein ganz seltsames Wesen an den Weiher. Bei genauerem Hinsehen erkannte der Baum, dass es sich um eine Fee handelte. Die Fee war wunderschön und glitzerte mit dem See um die Wette. Was sie sah, sollte sie froh und glücklich machen, aber die Fee schaute nur traurig und lustlos auf ihr Spiegelbild. „Ja,„ sagte der Baum, „warum bist du denn so traurig, dass selbst der Fels unter mir erweichen könnte?“ „Kein Mensch will mich mehr. Das, was ich ihnen geben könnte, wollen sie nicht mehr.“ „Was kannst du ihnen denn geben?“ fragte der Weiher neugierig. „Leichtigkeit!“ „Leichtigkeit?“ Jetzt wurde die Fee ganz aufgeregt und erklärte: „Ja, stell dir vor, die Menschen haben Angst oder Sorgen, dass etwas passieren könnte, dass sie krank werden könnten, oder ihnen Unglück widerfahren könnte. Diese Ängste können sich überall im Menschen ausbreiten. Meine Leichtigkeit hilft ihnen dabei, dass sie sich neu orientieren und ein Leben voller Vertrauen führen können.“ „Das ist ja ein tolles Geschenk!“ riefen der Weiher und der Baum gleichzeitig. Der Baum hatte dann eine gute Idee: „Bleibe doch weiter in meinem Geäst sitzen. Hierher kommen so viele Menschen, wenn sie Sorgen haben. Deine Leichtigkeit wird ihnen dann helfen, Lösungen zu finden, die für sie gut sind.“ Ihr werdet es kaum glauben, die Menschen, die an den Weiher kamen, spürten diese Leichtigkeit und erzählten den anderen Menschen davon. Immer mehr Menschen kamen an diesen Ort, setzten sich unter den Baum und fanden Lösungen für ihr Leben. Die Fee aber war wieder glücklich und freute sich, wie dankbar die Menschen für die Leichtigkeit waren. Zum Nachdenken: Probleme lassen uns sehr oft träge und wie gelähmt werden. Suche die Leichtigkeit und die Lösungen werden sich gerne zu dir gesellen. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  T (Die Geschichte vom verzweifelten Läufer${\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Kennst du das? Es gibt W\f1\'e4lder, da gehst du hinein und kannst etwas Besonderes sp\'fcren, f\'fchlen und wahrnehmen. \par Du sp\'fcrst diese innere Ruhe der B\'e4ume, du f\'fchlst die Luft und du kannst all die Energien wahrnehmen, die in diesem Wald nur darauf warten, von dir erkannt und aufgenommen zu werden.\par Ein innerer Friede erf\'fcllt dich und tr\'e4gt dich in einen Raum der unendlichen Ruhe und des Friedens.\par In eben so einem Wald verirrte sich eines Tages ein Mensch. Er hatte beschlossen, bei einem Querfeldeinlauf Kondition zu trainieren und war dabei so tief in den Wald gekommen, dass es dort nur mehr Dickicht und keinen Weg mehr gab.\par Verzweifelt dachte er daran, dass er bestimmt nicht mehr vor der Dunkelheit hier herauskommen k\'f6nnte. Er lief und lief wie gehetzt durch den Wald. Tr\'e4nen liefen \'fcber sein Gesicht und tr\'fcbten seinen Blick. Pl\'f6tzlich musste er erkennen, dass er sich wieder am gleichen Ort befand wie Stunden vorher. Er sank hoffnungslos zusammen. Die Kraft hatte ihn wegen der Anstrengung beim Laufen vollkommen verlassen. Ausserdem f\'fchlte er, dass die Anstrengungen ihn hungrig und durstig gemacht hatten.\par Wie er nun so traurig und in sich versunken dasass, bemerkte er die Stille, die um ihn herum war. Er sp\'fcrte aber auch, dass diese Stille ihn sanft umfing und ihn beruhigte. Er lehnte sich zur\'fcck an einen Baum und horchte auf seinen eigenen Atem. Er sp\'fcrte, wie sein Herz stetig klopfte. Diese innere Ruhe brachte ihn dazu, in einen tiefen Schlaf zu versinken.\par Er h\'f6rte eine Stimme: \ldblquote He, du Mensch, wach auf!\ldblquote Es war eine leise, ruhige Stimme, die da zu ihm sprach. Entsetzt wollte der Mensch aufspringen. \'84Bleib sitzen, du lehnst dich gerade an mich und ich, der Baum, rede zu dir.\ldblquote \'84Aber B\'e4ume k\'f6nnen doch gar nicht sprechen\ldblquote , fl\'fcsterte der Mensch \'e4ngstlich. \'84Du h\'f6rst mich doch, oder?\ldblquote erwiderte der Baum. \'84Du hast nur verlernt, dich mit uns B\'e4umen zu unterhalten. Ihr Menschen nehmt euch nicht mehr die Zeit, mit uns zu reden.\ldblquote \'84Ja, das ist wahr!\ldblquote t\'f6nte es aus den \'c4sten der anderen B\'e4ume und die Bl\'e4tter rauschten richtig laut. \'84Ihr seid immer in Eile. Die meisten von euch haben so viel zu tun, dass sie gar nicht mehr zu uns kommen. Viele von euch gehen nicht mehr still durch den Wald, sondern biken oder laufen mit Kopfh\'f6rern im m\'f6glichst schnellen Tempo an uns vorbei.\ldblquote\par \'84Wozu brauchen wir euch denn?\ldblquote fragte der Mensch, nun schon neugierig geworden. \'84Alle Menschen tragen in sich den Funken des Universums. Jede Zelle in euch, kann euch L\'f6sungen anbieten. Die Natur hat die F\'e4higkeit, in euch diesen Funken zu aktivieren. Ihr kommt auf L\'f6sungen und Ideen, auf die ihr mit eurem kleinen Gehirn und eurem engen Horizont gar nicht kommen k\'f6nnt.\ldblquote\par \'84Wir haben auch eine wichtige Aufgabe\ldblquote , rief es vom Himmel herunter. \ldblquote Die Sterne hatten die ganze Zeit ruhig zugeh\'f6rt und meldeten sich nun zu Wort. \'84Indem du mit uns in Kontakt trittst, kannst du deine inneren Bed\'fcrfnisse und Wesensz\'fcge wahrnehmen. Der Funke des Universums hilft dir dann dabei, deine Erkenntnisse umzusetzen.\ldblquote\par \'84Menschen, nehmt uns und unsere F\'e4higkeiten doch wieder war. Vergeudet eure Zeit nicht damit, L\'f6sungen zu finden, die ihr m\'fchsam in eurem Kopf zusammensammelt. Nutzt die Natur, um kreative Gedanken und Energien zu bekommen! Nutzt die Natur, nutzt den Funken in euch!\ldblquote Die Stimmen riefen es alle zusammen und wurden immer leiser, bis sie verhallten.\par Der Mensch wachte aus seinem Traum auf. \'84Ich will das Wissen jetzt n\'fctzen\ldblquote , dachte er. Zuerst beruhigte er sich, indem er sich ganz bewusst an den Baum lehnte. Er h\'f6rte auf das Rauschen der B\'e4ume, die seine Gedanken gl\'e4tteten. Der Mensch f\'fchlte, wie sich eine innere St\'e4rke in ihm aufbaute. In diesem Moment begannen die Sterne zu funkeln. Lange schaute der Mensch versunken in den Sternenhimmel. Pl\'f6tzlich schien es ihm, als ob ein Stern ganz besonders leuchtete. Nun wusste er, wohin er gehen musste. Immer wieder schaute er auf den Stern und f\'fchlte in sich hinein.\par Ein wunderbares Gef\'fchl erf\'fcllte ihn, das er mit sich heim trug.\par \par Zum Nachdenken:\par Die L\'f6sung ist in dir - du musst ihr nur die Ruhe und den Raum geben, damit du sie h\'f6ren kannst.\f0\par }  Kennst du das? Es gibt Wälder, da gehst du hinein und kannst etwas Besonderes spüren, fühlen und wahrnehmen. Du spürst diese innere Ruhe der Bäume, du fühlst die Luft und du kannst all die Energien wahrnehmen, die in diesem Wald nur darauf warten, von dir erkannt und aufgenommen zu werden. Ein innerer Friede erfüllt dich und trägt dich in einen Raum der unendlichen Ruhe und des Friedens. In eben so einem Wald verirrte sich eines Tages ein Mensch. Er hatte beschlossen, bei einem Querfeldeinlauf Kondition zu trainieren und war dabei so tief in den Wald gekommen, dass es dort nur mehr Dickicht und keinen Weg mehr gab. Verzweifelt dachte er daran, dass er bestimmt nicht mehr vor der Dunkelheit hier herauskommen könnte. Er lief und lief wie gehetzt durch den Wald. Tränen liefen über sein Gesicht und trübten seinen Blick. Plötzlich musste er erkennen, dass er sich wieder am gleichen Ort befand wie Stunden vorher. Er sank hoffnungslos zusammen. Die Kraft hatte ihn wegen der Anstrengung beim Laufen vollkommen verlassen. Ausserdem fühlte er, dass die Anstrengungen ihn hungrig und durstig gemacht hatten. Wie er nun so traurig und in sich versunken dasass, bemerkte er die Stille, die um ihn herum war. Er spürte aber auch, dass diese Stille ihn sanft umfing und ihn beruhigte. Er lehnte sich zurück an einen Baum und horchte auf seinen eigenen Atem. Er spürte, wie sein Herz stetig klopfte. Diese innere Ruhe brachte ihn dazu, in einen tiefen Schlaf zu versinken. Er hörte eine Stimme: “He, du Mensch, wach auf!“ Es war eine leise, ruhige Stimme, die da zu ihm sprach. Entsetzt wollte der Mensch aufspringen. „Bleib sitzen, du lehnst dich gerade an mich und ich, der Baum, rede zu dir.“ „Aber Bäume können doch gar nicht sprechen“, flüsterte der Mensch ängstlich. „Du hörst mich doch, oder?“ erwiderte der Baum. „Du hast nur verlernt, dich mit uns Bäumen zu unterhalten. Ihr Menschen nehmt euch nicht mehr die Zeit, mit uns zu reden.“ „Ja, das ist wahr!“ tönte es aus den Ästen der anderen Bäume und die Blätter rauschten richtig laut. „Ihr seid immer in Eile. Die meisten von euch haben so viel zu tun, dass sie gar nicht mehr zu uns kommen. Viele von euch gehen nicht mehr still durch den Wald, sondern biken oder laufen mit Kopfhörern im möglichst schnellen Tempo an uns vorbei.“ „Wozu brauchen wir euch denn?“ fragte der Mensch, nun schon neugierig geworden. „Alle Menschen tragen in sich den Funken des Universums. Jede Zelle in euch, kann euch Lösungen anbieten. Die Natur hat die Fähigkeit, in euch diesen Funken zu aktivieren. Ihr kommt auf Lösungen und Ideen, auf die ihr mit eurem kleinen Gehirn und eurem engen Horizont gar nicht kommen könnt.“ „Wir haben auch eine wichtige Aufgabe“, rief es vom Himmel herunter. “Die Sterne hatten die ganze Zeit ruhig zugehört und meldeten sich nun zu Wort. „Indem du mit uns in Kontakt trittst, kannst du deine inneren Bedürfnisse und Wesenszüge wahrnehmen. Der Funke des Universums hilft dir dann dabei, deine Erkenntnisse umzusetzen.“ „Menschen, nehmt uns und unsere Fähigkeiten doch wieder war. Vergeudet eure Zeit nicht damit, Lösungen zu finden, die ihr mühsam in eurem Kopf zusammensammelt. Nutzt die Natur, um kreative Gedanken und Energien zu bekommen! Nutzt die Natur, nutzt den Funken in euch!“ Die Stimmen riefen es alle zusammen und wurden immer leiser, bis sie verhallten. Der Mensch wachte aus seinem Traum auf. „Ich will das Wissen jetzt nützen“, dachte er. Zuerst beruhigte er sich, indem er sich ganz bewusst an den Baum lehnte. Er hörte auf das Rauschen der Bäume, die seine Gedanken glätteten. Der Mensch fühlte, wie sich eine innere Stärke in ihm aufbaute. In diesem Moment begannen die Sterne zu funkeln. Lange schaute der Mensch versunken in den Sternenhimmel. Plötzlich schien es ihm, als ob ein Stern ganz besonders leuchtete. Nun wusste er, wohin er gehen musste. Immer wieder schaute er auf den Stern und fühlte in sich hinein. Ein wunderbares Gefühl erfüllte ihn, das er mit sich heim trug. Zum Nachdenken: Die Lösung ist in dir - du musst ihr nur die Ruhe und den Raum geben, damit du sie hören kannst. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  J Die Geschichte vom weisen Affen{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 In einem grossen Wald, ganz weit weg von uns, lebte ein grosses Rudel Affen. Die Tiere dieses Rudels waren aber ganz speziell, denn sie waren schon sehr menschen\f1\'e4hnlich.\par Alles war wunderbar und so lebten sie Jahre und Generationen zufrieden im Wald.\par Als einmal im Fr\'fchling der grosse Anf\'fchrer der Herde starb, gab er seinem Nachfolger diese Aufgabe mit auf den Weg: \'84Finde etwas, das den Affen hilft, Affen zu bleiben und nicht Menschen zu werden.\ldblquote Nach der Trauerzeit machte sich der neue Anf\'fchrer auf den Weg, um seine Aufgabe zu erf\'fcllen. Er ging Tag um Tag, Woche um Woche, und suchte \'fcberall nach der Erkenntnis, um sie den Affen mitzubringen.\par Der Mond sah den einsamen Sucher und fragte ihn:\ldblquote Bist du der Affe, der auf der Suche nach der Erkenntnis ist?\ldblquote \'84Ja, der bin ich!\ldblquote antwortete der Gefragte. \'84Warum suchst du? Du tr\'e4gst sie doch bereits in dir\ldblquote , sagte der Mond verwundert und verschwand hinter einer Wolke.\par Der Affe war erstaunt. Umso mehr, als er auch noch von einer Elfe die gleiche Antwort bekommen hatte. Sie sagte aber noch: \'84Die Antwort ist in dir, du musst nur daran glauben und ihr die T\'fcre \'f6ffnen, damit sie auf die Gemeinschaft wirken kann.\ldblquote\par So wanderte der Affe jahrelang. Immer wieder erlaubte er der Erkenntnis noch ein bisschen mehr die T\'fcre zu \'f6ffnen. Aber, je mehr er seine T\'fcre \'f6ffnete, desto mehr verschlossen die anderen die ihre. \'84Das ist ein Sonderling\ldblquote , sagten sie und wichen ihm mit schr\'e4gem Blick aus.\par Doch der Affe glaubte an sich und die Prophezeiung. Er hatte bereits graue Haare und sp\'fcrte, das Ende bald nahen. Da brach eine grosse Seuche \'fcber die Affenherde herein. Keiner wusste wie sie das Rudel retten und die Seuche vertreiben sollten. Da gingen sie zum alten Affen. Der sch\'fcttelte den Kopf: \'84Ihr seid zu menschlich in eurem Denken geworden und habt jetzt auch ein menschliches Problem. Denkt daran, ihr habt die Erkenntnis in euch. Ihr braucht ihr nur die T\'fcren zu \'f6ffnen. und euch wieder auf euch und eure urspr\'fcnglichen F\'e4higkeiten besinnen. Das wird euch euer Leben retten.\ldblquote\par \par Zum Nachdenken:\par Wir glauben gerne, dass wir alle L\'f6sungen in den B\'fcchern finden. Wir vertrauen nicht mehr der gr\'f6ssten nat\'fcrlichen F\'e4higkeit, unserer Intuition, unseren tiefsten Gef\'fchlen. Wenn wir die Intuition wieder aktivieren, dann wird sich die Geschichte der Menschheit wieder neu und urspr\'fcnglich schreiben.\f0\par } In einem grossen Wald, ganz weit weg von uns, lebte ein grosses Rudel Affen. Die Tiere dieses Rudels waren aber ganz speziell, denn sie waren schon sehr menschenähnlich. Alles war wunderbar und so lebten sie Jahre und Generationen zufrieden im Wald. Als einmal im Frühling der grosse Anführer der Herde starb, gab er seinem Nachfolger diese Aufgabe mit auf den Weg: „Finde etwas, das den Affen hilft, Affen zu bleiben und nicht Menschen zu werden.“ Nach der Trauerzeit machte sich der neue Anführer auf den Weg, um seine Aufgabe zu erfüllen. Er ging Tag um Tag, Woche um Woche, und suchte überall nach der Erkenntnis, um sie den Affen mitzubringen. Der Mond sah den einsamen Sucher und fragte ihn:“ Bist du der Affe, der auf der Suche nach der Erkenntnis ist?“ „Ja, der bin ich!“ antwortete der Gefragte. „Warum suchst du? Du trägst sie doch bereits in dir“, sagte der Mond verwundert und verschwand hinter einer Wolke. Der Affe war erstaunt. Umso mehr, als er auch noch von einer Elfe die gleiche Antwort bekommen hatte. Sie sagte aber noch: „Die Antwort ist in dir, du musst nur daran glauben und ihr die Türe öffnen, damit sie auf die Gemeinschaft wirken kann.“ So wanderte der Affe jahrelang. Immer wieder erlaubte er der Erkenntnis noch ein bisschen mehr die Türe zu öffnen. Aber, je mehr er seine Türe öffnete, desto mehr verschlossen die anderen die ihre. „Das ist ein Sonderling“, sagten sie und wichen ihm mit schrägem Blick aus. Doch der Affe glaubte an sich und die Prophezeiung. Er hatte bereits graue Haare und spürte, das Ende bald nahen. Da brach eine grosse Seuche über die Affenherde herein. Keiner wusste wie sie das Rudel retten und die Seuche vertreiben sollten. Da gingen sie zum alten Affen. Der schüttelte den Kopf: „Ihr seid zu menschlich in eurem Denken geworden und habt jetzt auch ein menschliches Problem. Denkt daran, ihr habt die Erkenntnis in euch. Ihr braucht ihr nur die Türen zu öffnen. und euch wieder auf euch und eure ursprünglichen Fähigkeiten besinnen. Das wird euch euer Leben retten.“ Zum Nachdenken: Wir glauben gerne, dass wir alle Lösungen in den Büchern finden. Wir vertrauen nicht mehr der grössten natürlichen Fähigkeit, unserer Intuition, unseren tiefsten Gefühlen. Wenn wir die Intuition wieder aktivieren, dann wird sich die Geschichte der Menschheit wieder neu und ursprünglich schreiben. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  @ ,Die Geschichte vom wunderlichen Schäferhund{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 In einem wunderbaren Land lebte ein Sch\f1\'e4fer. Er nannte eine riesengrosse Herde von Schafen sein Eigen. \par Um diese Herde gut \'fcberwachen zu k\'f6nnen, hatte er einen Hund, einen wunderbaren Sch\'e4ferhund. Alle Schafe hatten Angst vor ihm, denn er war darauf trainiert, sofort zu bellen und die Schafe, wenn n\'f6tig, sogar zu verletzen. Also ein richtig b\'f6ser, schlimmer Hund. Aber, ihr werdet es nicht glauben, in seinem Inneren war der Hund voller Liebe und Respekt zu sich und anderen Lebewesen. Er war verzweifelt, denn er war ja schliesslich zum Sch\'e4ferhund trainiert worden und so aufgewachsen.\par Er wurde immer trauriger und er glaubte sein Herz w\'fcrde ihm zerspringen. Dadurch vernachl\'e4ssigte er seine Aufgabe und der Sch\'e4fer wurde unzufrieden mit ihm. \'84Morgen hast du noch eine Chance. Wenn du morgen die Schafe nicht in den Stall treibst, damit ich ihnen die Wolle scheren kann, dann bringe ich dich zum Tierarzt und lasse dich einschl\'e4fern\ldblquote , drohte ihm der Sch\'e4fer erbost. Der Hund konnte in der Nacht kein Auge zumachen und heulte in den Nachthimmel. Dieser wurde pl\'f6tzlich ganz hell und ein neuer, leuchtender Stern kam aus dem Nichts auf den Hund zu. \'84Ach lieber Stern lass mich doch jetzt sterben. F\'fcr mich gibt es keinen anderen Ausweg mehr. Ich bin einfach kein b\'f6ser, bissiger Sch\'e4ferhund und will es auch nicht mehr spielen.\ldblquote\par \'84Denke nach\ldblquote , antwortete der Stern. \'84Nimm deine wirklichen F\'e4higkeiten zu Hilfe und nicht die antrainierten und du wirst ein gl\'fcckliches Leben f\'fchren.\ldblquote Aus dem Stern heraus formte sich ein Herz und wies dem Hund seinen Weg.\par Am n\'e4chsten Tag n\'e4herte sich der Hund der Herde, die wieder \'e4ngstlich vor ihm davonlaufen wollte. Pl\'f6tzlich sp\'fcrten die Tiere aber die Ver\'e4nderung des Hundes und folgten voller Vertrauen seiner Liebe und Toleranz. Der Sch\'e4fer sah seine Anforderungen erf\'fcllt und liess den Hund am Leben.\par \par Zum Nachdenken:\par Vieles, k\'f6nnen wir bei den Mitmenschen eher mit Liebe und Vertrauen, als mit Strafe und Zwang erreichen. Probiere es doch aus.\f0\par } In einem wunderbaren Land lebte ein Schäfer. Er nannte eine riesengrosse Herde von Schafen sein Eigen. Um diese Herde gut überwachen zu können, hatte er einen Hund, einen wunderbaren Schäferhund. Alle Schafe hatten Angst vor ihm, denn er war darauf trainiert, sofort zu bellen und die Schafe, wenn nötig, sogar zu verletzen. Also ein richtig böser, schlimmer Hund. Aber, ihr werdet es nicht glauben, in seinem Inneren war der Hund voller Liebe und Respekt zu sich und anderen Lebewesen. Er war verzweifelt, denn er war ja schliesslich zum Schäferhund trainiert worden und so aufgewachsen. Er wurde immer trauriger und er glaubte sein Herz würde ihm zerspringen. Dadurch vernachlässigte er seine Aufgabe und der Schäfer wurde unzufrieden mit ihm. „Morgen hast du noch eine Chance. Wenn du morgen die Schafe nicht in den Stall treibst, damit ich ihnen die Wolle scheren kann, dann bringe ich dich zum Tierarzt und lasse dich einschläfern“, drohte ihm der Schäfer erbost. Der Hund konnte in der Nacht kein Auge zumachen und heulte in den Nachthimmel. Dieser wurde plötzlich ganz hell und ein neuer, leuchtender Stern kam aus dem Nichts auf den Hund zu. „Ach lieber Stern lass mich doch jetzt sterben. Für mich gibt es keinen anderen Ausweg mehr. Ich bin einfach kein böser, bissiger Schäferhund und will es auch nicht mehr spielen.“ „Denke nach“, antwortete der Stern. „Nimm deine wirklichen Fähigkeiten zu Hilfe und nicht die antrainierten und du wirst ein glückliches Leben führen.“ Aus dem Stern heraus formte sich ein Herz und wies dem Hund seinen Weg. Am nächsten Tag näherte sich der Hund der Herde, die wieder ängstlich vor ihm davonlaufen wollte. Plötzlich spürten die Tiere aber die Veränderung des Hundes und folgten voller Vertrauen seiner Liebe und Toleranz. Der Schäfer sah seine Anforderungen erfüllt und liess den Hund am Leben. Zum Nachdenken: Vieles, können wir bei den Mitmenschen eher mit Liebe und Vertrauen, als mit Strafe und Zwang erreichen. Probiere es doch aus. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  6 /Die Geschichte von den beiden gleichen Brüdern{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 In einem Haus, mitten in einem tiefen Wald lebten zwei Br\f1\'fcder. \par Sie hiessen Hans und Jakob. Sie lebten bereits seit sie denken konnten gemeinsam in diesem Haus. Vater und Mutter waren schon vor vielen Jahren gestorben und die beiden damals sehr jungen Br\'fcder, hatten aus ihrer Verzweiflung heraus beschlossen, diese Hausgemeinschaft zu bilden und f\'fcr den Rest ihres Lebens zusammen zu bleiben. Sie arbeiteten sogar im gleichen Beruf und hatten ihre Arbeitsstelle in der gleichen Firma. Sie hatten immer die gleiche Meinung und immer den gleichen Geschmack und waren gegenseitig des Lobes voll. Sie waren im wahrsten Sinne des Wortes ein Herz und eine Seele. Da sie aber immer gleicher Meinung waren und immer das gleiche taten, gab es nie Diskussionen. Es wurde nie etwas in Frage gestellt. Um ehrlich zu sein, f\'fchrten sie ein sehr eint\'f6niges Leben.\par So w\'e4re es sicher noch Jahrzehnte ihres Lebens weitergegangen, wenn, ja, wenn da nicht eines Tages diese gemeinsame Reise gewesen w\'e4re. Schon lange hatten sie eine Reise in die W\'fcste geplant. Jahrelang hatten sie darauf gespart, aber jetzt war es endlich soweit. Sie genossen die ersten Tage in der W\'fcste.\par Beide freuten sich \'fcber das Schauspiel des Sonnenuntergangs in der W\'fcste, \'fcber Luftspiegelungen, die schroffe Kargheit. Doch dann kam dieser W\'fcstensturm, der ihre Karawane heimsuchte. Nur ein Auto, etwas Proviant und ein Lichtsignal blieben den beiden einzigen \'dcberlebenden, den beiden Br\'fcdern. Sie waren zutiefst verzweifelt und waren fest davon \'fcberzeugt, dass sie nun sterben w\'fcrden. Da beide wie immer das Gleiche dachten und f\'fchlten, konnten sie sich auch nur den negativen Ausgang vorstellen. Sie begannen sich gegenseitig zu bedauern und sich gegenseitig ihre Ausweglosigkeit zu best\'e4tigen. Sie sassen nur einfach da, jammerten und starben schlussendlich eines dramatischen Todes.\par \par Zum Nachdenken:\par Gegens\'e4tzliche Ansichten sind bereichernd, wenn sie von Vernunft und Vision in Harmonie geleitet werden.\f0\par } In einem Haus, mitten in einem tiefen Wald lebten zwei Brüder. Sie hiessen Hans und Jakob. Sie lebten bereits seit sie denken konnten gemeinsam in diesem Haus. Vater und Mutter waren schon vor vielen Jahren gestorben und die beiden damals sehr jungen Brüder, hatten aus ihrer Verzweiflung heraus beschlossen, diese Hausgemeinschaft zu bilden und für den Rest ihres Lebens zusammen zu bleiben. Sie arbeiteten sogar im gleichen Beruf und hatten ihre Arbeitsstelle in der gleichen Firma. Sie hatten immer die gleiche Meinung und immer den gleichen Geschmack und waren gegenseitig des Lobes voll. Sie waren im wahrsten Sinne des Wortes ein Herz und eine Seele. Da sie aber immer gleicher Meinung waren und immer das gleiche taten, gab es nie Diskussionen. Es wurde nie etwas in Frage gestellt. Um ehrlich zu sein, führten sie ein sehr eintöniges Leben. So wäre es sicher noch Jahrzehnte ihres Lebens weitergegangen, wenn, ja, wenn da nicht eines Tages diese gemeinsame Reise gewesen wäre. Schon lange hatten sie eine Reise in die Wüste geplant. Jahrelang hatten sie darauf gespart, aber jetzt war es endlich soweit. Sie genossen die ersten Tage in der Wüste. Beide freuten sich über das Schauspiel des Sonnenuntergangs in der Wüste, über Luftspiegelungen, die schroffe Kargheit. Doch dann kam dieser Wüstensturm, der ihre Karawane heimsuchte. Nur ein Auto, etwas Proviant und ein Lichtsignal blieben den beiden einzigen Überlebenden, den beiden Brüdern. Sie waren zutiefst verzweifelt und waren fest davon überzeugt, dass sie nun sterben würden. Da beide wie immer das Gleiche dachten und fühlten, konnten sie sich auch nur den negativen Ausgang vorstellen. Sie begannen sich gegenseitig zu bedauern und sich gegenseitig ihre Ausweglosigkeit zu bestätigen. Sie sassen nur einfach da, jammerten und starben schlussendlich eines dramatischen Todes. Zum Nachdenken: Gegensätzliche Ansichten sind bereichernd, wenn sie von Vernunft und Vision in Harmonie geleitet werden. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  , +Die Geschichte von den unzufriedenen Tieren{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Es war einmal eine Wiese. Sie war aber keine gew\f1\'f6hnliche Wiese, sondern eine Wunschwiese. \par Jedem, der auf ihr eine Zeit lang verweilte, wurde sein innigster Herzenswunsch erf\'fcllt. Bei den Tieren sprach sich die F\'e4higkeit der Wiese sehr schnell herum. Sie str\'f6mten von allen Seiten zu dem wunderbaren Fleckchen Erde.\par Sie alle aber waren sehr entt\'e4uscht. Der Iltis w\'fcnschte sich so sehr, dass ihn die anderen Tiere nicht mehr so wegen seines Gestanks meiden w\'fcrden. Aber, obwohl er eine ganze Nacht auf der Wiese schlief, und ganz fest an seinen Wunsch dachte, wurde er immer noch gemieden.\par Von weit her war ein Esel gekommen. Er w\'fcnschte sich, dass die Menschen ihn nicht immer mit Schimpfworten in Verbindung bringen sollten. Aber, obwohl er einen ganzen Tag auf der Wiese zubrachte, h\'f6rte er, kaum war er wieder unter den Menschen, wie sich diese mit seinem Namen beschimpften.\par Die Tiere wurden immer \'e4rgerlicher, denn keines bekam, was es wollte. Mit der Zeit f\'fchlten sich alle betrogen. Zu guter Letzt berief ein Flamingo, dessen Wunsch auch nicht erf\'fcllt worden war, eine Konferenz aller Tiere ein, die, wie er meinte, auch betrogen worden waren.\par Aus allen Windrichtungen str\'f6mten sie zu einem grossen Baum, der am Rande der Wiese stand. Sie schimpften alle durcheinander und jeder f\'fchlte sich mehr betrogen als der andere.\par Auf dem Baum sass ein weiser Rabe. Er h\'f6rte lange Zeit der Diskussion zu, bis auch er sich zu Wort meldete. \'84Ihr habt eines vergessen. Die Wiese erf\'fcllt den innersten Wunsch nicht das Oberfl\'e4chliche, das ihr bewusst seht. Esel, was w\'fcrde es dir bringen, wenn die Menschen nicht mehr deinen Namen als Schimpfwort verwenden w\'fcrden?\ldblquote \'84Ich w\'fcrde mich intelligenter und gescheiter f\'fchlen. - Oh stimmt! Ich war ganz stolz, weil ich vor kurzem einem Tier eine brauchbare Auskunft geben konnte. - Ich bin gescheit!!!\ldblquote\par \'84Und du, Iltis: Was w\'fcrde es dir bringen, wenn du nicht mehr den Duft h\'e4ttest und nicht mehr gemieden w\'fcrdest?\ldblquote wandte sich der Raabe nun an den \'84Stinker\ldblquote . \'84Ich w\'fcrde mich dann mehr mit anderen Lebewesen unterhalten k\'f6nnen und w\'e4re nicht mehr so einsam - Oh! Stimmt! Ich war vor ein paar Tagen das erste Mal zu einem grossen Iltistreffen eingeladen. Alle hatten Freude, dass ich da war. Ich bin beliebt\ldblquote , frohlockte der Iltis.\par Der Weise Rabe l\'e4chelte freundlich: \'84Seht ihr, oft laufen wir einem Wunsch nach und verzweifeln, weil er uns nicht erf\'fcllt wird. Dabei haben wir nur nicht erkannt, dass er sich schon l\'e4ngst erf\'fcllt hat.\ldblquote\par \par Zum Nachdenken:\par Wenn du dir etwas w\'fcnschst, dann bedenke immer, was wirklich hinter dem Wunsch steht, nur so kannst du erkennen, dass er sich erf\'fcllt hat und kannst dich freuen.\f0\par } Es war einmal eine Wiese. Sie war aber keine gewöhnliche Wiese, sondern eine Wunschwiese. Jedem, der auf ihr eine Zeit lang verweilte, wurde sein innigster Herzenswunsch erfüllt. Bei den Tieren sprach sich die Fähigkeit der Wiese sehr schnell herum. Sie strömten von allen Seiten zu dem wunderbaren Fleckchen Erde. Sie alle aber waren sehr enttäuscht. Der Iltis wünschte sich so sehr, dass ihn die anderen Tiere nicht mehr so wegen seines Gestanks meiden würden. Aber, obwohl er eine ganze Nacht auf der Wiese schlief, und ganz fest an seinen Wunsch dachte, wurde er immer noch gemieden. Von weit her war ein Esel gekommen. Er wünschte sich, dass die Menschen ihn nicht immer mit Schimpfworten in Verbindung bringen sollten. Aber, obwohl er einen ganzen Tag auf der Wiese zubrachte, hörte er, kaum war er wieder unter den Menschen, wie sich diese mit seinem Namen beschimpften. Die Tiere wurden immer ärgerlicher, denn keines bekam, was es wollte. Mit der Zeit fühlten sich alle betrogen. Zu guter Letzt berief ein Flamingo, dessen Wunsch auch nicht erfüllt worden war, eine Konferenz aller Tiere ein, die, wie er meinte, auch betrogen worden waren. Aus allen Windrichtungen strömten sie zu einem grossen Baum, der am Rande der Wiese stand. Sie schimpften alle durcheinander und jeder fühlte sich mehr betrogen als der andere. Auf dem Baum sass ein weiser Rabe. Er hörte lange Zeit der Diskussion zu, bis auch er sich zu Wort meldete. „Ihr habt eines vergessen. Die Wiese erfüllt den innersten Wunsch nicht das Oberflächliche, das ihr bewusst seht. Esel, was würde es dir bringen, wenn die Menschen nicht mehr deinen Namen als Schimpfwort verwenden würden?“ „Ich würde mich intelligenter und gescheiter fühlen. - Oh stimmt! Ich war ganz stolz, weil ich vor kurzem einem Tier eine brauchbare Auskunft geben konnte. - Ich bin gescheit!!!“ „Und du, Iltis: Was würde es dir bringen, wenn du nicht mehr den Duft hättest und nicht mehr gemieden würdest?“ wandte sich der Raabe nun an den „Stinker“. „Ich würde mich dann mehr mit anderen Lebewesen unterhalten können und wäre nicht mehr so einsam - Oh! Stimmt! Ich war vor ein paar Tagen das erste Mal zu einem grossen Iltistreffen eingeladen. Alle hatten Freude, dass ich da war. Ich bin beliebt“, frohlockte der Iltis. Der Weise Rabe lächelte freundlich: „Seht ihr, oft laufen wir einem Wunsch nach und verzweifeln, weil er uns nicht erfüllt wird. Dabei haben wir nur nicht erkannt, dass er sich schon längst erfüllt hat.“ Zum Nachdenken: Wenn du dir etwas wünschst, dann bedenke immer, was wirklich hinter dem Wunsch steht, nur so kannst du erkennen, dass er sich erfüllt hat und kannst dich freuen. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $  " #Die Geschichte von der alten Bärin{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Unter einem sch\f1\'f6nen alten Baum, hatte eine B\'e4rin ihre Heimstatt gefunden. \par Sie f\'fchlte sich darin sehr wohl und dachte, dass das die Welt sei. Eines Tages bekam sie Besuch von mehreren anderen B\'e4ren. \'84Bist du die ganze Zeit nur hier in deiner H\'f6hle?\ldblquote fragten die Reisenden. \'84Das muss ja wirklich langweilig sein.\ldblquote\par F\'fcr unsere B\'e4rin war das das Erste Mal, dass jemand ihr Leben in Frage stellte. Sie f\'fchlte sich pl\'f6tzlich verunsichert. Eines sch\'f6nen Tages verliess sie also, eigentlich gegen ihren Willen, ihre so geliebte H\'f6hle, um die Welt kennen zu lernen, wie das n\'f6tig sei, um Gl\'fcck zu empfinden.\par Unweit von der H\'f6hle gab es eine Wiese mit ganz vielen Blumen, die alle die B\'e4rin kannten und sie liebten. \'84Hallo B\'e4rin", fragte eine von ihnen. \ldblquote Was ist los, warum schaust du heute so traurig?\ldblquote \'84Ach, ich muss die Welt erkunden. Sonst kann ich mich nicht gl\'fccklich f\'fchlen.\ldblquote Verwundert schauten die Blumen der B\'e4rin nach, die mit gesenktem Kopf wegtrottete.\par Eine Sandbank reichte in den Fluss, in dem die B\'e4rin immer Fische fing. \'84Was ist denn mit dir heute los?\ldblquote fragte der Sand entt\'e4uscht \'84Du wirfst ja heute uns Sandk\'f6rner gar nicht mit den Pfoten in die Luft!\ldblquote \'84Ich muss euch verlassen, damit ich gl\'fccklich sein kann.\ldblquote \'84Das verstehen wir nicht\ldblquote , sagten die Sandk\'f6rner, \'84aber wir sp\'fcren, dass du dich ver\'e4ndert hast.\ldblquote\par Die Schritte der B\'e4rin wurden immer langsamer. Sehns\'fcchtig schaute sie zu ihrer Heimat zur\'fcck und seufzte laut.\par \'84Nein, das k\'f6nnen wir nicht l\'e4nger ansehen!\ldblquote dachten die Wolken und fingen an zu weinen. Es goss wie aus B\'e4chen vom Himmel herunter. Schnell lief die B\'e4rin zu ihrer H\'f6hle unter dem Baum zur\'fcck.\par \'84Ach was,\ldblquote dachte die B\'e4rin. \'84Meine Freunde haben alle Recht. Ich war gl\'fccklich und zufrieden, bis mich die wandernden B\'e4ren angesprochen haben. Ich habe das Gl\'fcck, Freude zu empfinden wo ich gerade bin, weil ich mich selber mag. Ich muss der Freude nicht hinterher laufen, denn ich habe sie in mir.\ldblquote Die B\'e4rin blinzelte in den Regen hinaus und sp\'fcrte das wunderbare Gef\'fchl der Freude und Liebe in sich.\par \par Zum Nachdenken:\par Wenn du so genannte gute Ratschl\'e4ge bekommst, dann erlaube dir, diese zu hinterfragen und stehe dazu, lieber bei deiner Entscheidung zu bleiben.\f0\par } Unter einem schönen alten Baum, hatte eine Bärin ihre Heimstatt gefunden. Sie fühlte sich darin sehr wohl und dachte, dass das die Welt sei. Eines Tages bekam sie Besuch von mehreren anderen Bären. „Bist du die ganze Zeit nur hier in deiner Höhle?“ fragten die Reisenden. „Das muss ja wirklich langweilig sein.“ Für unsere Bärin war das das Erste Mal, dass jemand ihr Leben in Frage stellte. Sie fühlte sich plötzlich verunsichert. Eines schönen Tages verliess sie also, eigentlich gegen ihren Willen, ihre so geliebte Höhle, um die Welt kennen zu lernen, wie das nötig sei, um Glück zu empfinden. Unweit von der Höhle gab es eine Wiese mit ganz vielen Blumen, die alle die Bärin kannten und sie liebten. „Hallo Bärin", fragte eine von ihnen. “Was ist los, warum schaust du heute so traurig?“ „Ach, ich muss die Welt erkunden. Sonst kann ich mich nicht glücklich fühlen.“ Verwundert schauten die Blumen der Bärin nach, die mit gesenktem Kopf wegtrottete. Eine Sandbank reichte in den Fluss, in dem die Bärin immer Fische fing. „Was ist denn mit dir heute los?“ fragte der Sand enttäuscht „Du wirfst ja heute uns Sandkörner gar nicht mit den Pfoten in die Luft!“ „Ich muss euch verlassen, damit ich glücklich sein kann.“ „Das verstehen wir nicht“, sagten die Sandkörner, „aber wir spüren, dass du dich verändert hast.“ Die Schritte der Bärin wurden immer langsamer. Sehnsüchtig schaute sie zu ihrer Heimat zurück und seufzte laut. „Nein, das können wir nicht länger ansehen!“ dachten die Wolken und fingen an zu weinen. Es goss wie aus Bächen vom Himmel herunter. Schnell lief die Bärin zu ihrer Höhle unter dem Baum zurück. „Ach was,“ dachte die Bärin. „Meine Freunde haben alle Recht. Ich war glücklich und zufrieden, bis mich die wandernden Bären angesprochen haben. Ich habe das Glück, Freude zu empfinden wo ich gerade bin, weil ich mich selber mag. Ich muss der Freude nicht hinterher laufen, denn ich habe sie in mir.“ Die Bärin blinzelte in den Regen hinaus und spürte das wunderbare Gefühl der Freude und Liebe in sich. Zum Nachdenken: Wenn du so genannte gute Ratschläge bekommst, dann erlaube dir, diese zu hinterfragen und stehe dazu, lieber bei deiner Entscheidung zu bleiben. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $   'Die Geschichte von der einsamen Wölfin{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 In einem dichten Wald ganz versteckt lebte eine W\f1\'f6lfin. \par Sie war schon reif und erfahren und wusste, dass die Menschen ein ganz falsches Bild von ihr haben. Die erz\'e4hlten, dass sie eine hinterlistige M\'f6rderin sei. Dabei musste sie doch jagen und essen, um zu \'fcberleben. Aus diesem Grund hatte sie beschlossen, sich von den Menschen fernzuhalten und lebte somit friedlich und alleine.\par Eines Tages verirrten sich aber zwei Kinder im Wald. Sie hatten lustig gespielt, dass sie Affen im Urwald seien und hatten dabei ganz \'fcbersehen, dass sie immer tiefer in den Wald kamen. Pl\'f6tzlich nahmen sie das wahr und erschraken. So sehr sie auch den Weg zur\'fcck suchten, sie konnten ihn einfach nicht finden. Schliesslich setzten sie sich auf den Waldboden unter einen Baum und weinten bitterlich.\par Der Baum war just der, unter dem auch die W\'f6lfin meistens lebte. Als die W\'f6lfin nun von ihrem Streifzug zur\'fcckkam, traf sie auf die beiden Kinder. Zuerst f\'fcrchteten sich die Kinder sehr vor der W\'f6lfin, doch bald erkannten und f\'fchlten sie, dass das Tier es gut mit ihnen meinte. Und tats\'e4chlich, der Wolf brachte die Kinder sicher zum Waldrand zur\'fcck. Die Kinder bedankten sich und liefen voller Freude nach Hause.\par Die Eltern aber sagten: \ldblquote Das ist eine sch\'f6ne Geschichte, aber denkt daran, in Wirklichkeit ist der Wolf b\'f6se und frisst uns Menschen.\ldblquote Sie glaubten den Kindern kein Wort. Die Kinder aber liebten ab jetzt die W\'f6lfin, gingen heimlich in den Wald zu ihr und spielten mit ihr.\par \par Zum Nachdenken:\par Vorurteile verhindern viele fruchtbare Freundschaften. Flexibilit\'e4t im Umgang mit Ablehnung von Menschen hat schon oft die T\'fcr f\'fcr intensive Beziehungen ge\'f6ffnet.\f0\par }  In einem dichten Wald ganz versteckt lebte eine Wölfin. Sie war schon reif und erfahren und wusste, dass die Menschen ein ganz falsches Bild von ihr haben. Die erzählten, dass sie eine hinterlistige Mörderin sei. Dabei musste sie doch jagen und essen, um zu überleben. Aus diesem Grund hatte sie beschlossen, sich von den Menschen fernzuhalten und lebte somit friedlich und alleine. Eines Tages verirrten sich aber zwei Kinder im Wald. Sie hatten lustig gespielt, dass sie Affen im Urwald seien und hatten dabei ganz übersehen, dass sie immer tiefer in den Wald kamen. Plötzlich nahmen sie das wahr und erschraken. So sehr sie auch den Weg zurück suchten, sie konnten ihn einfach nicht finden. Schliesslich setzten sie sich auf den Waldboden unter einen Baum und weinten bitterlich. Der Baum war just der, unter dem auch die Wölfin meistens lebte. Als die Wölfin nun von ihrem Streifzug zurückkam, traf sie auf die beiden Kinder. Zuerst fürchteten sich die Kinder sehr vor der Wölfin, doch bald erkannten und fühlten sie, dass das Tier es gut mit ihnen meinte. Und tatsächlich, der Wolf brachte die Kinder sicher zum Waldrand zurück. Die Kinder bedankten sich und liefen voller Freude nach Hause. Die Eltern aber sagten: “Das ist eine schöne Geschichte, aber denkt daran, in Wirklichkeit ist der Wolf böse und frisst uns Menschen.“ Sie glaubten den Kindern kein Wort. Die Kinder aber liebten ab jetzt die Wölfin, gingen heimlich in den Wald zu ihr und spielten mit ihr. Zum Nachdenken: Vorurteile verhindern viele fruchtbare Freundschaften. Flexibilität im Umgang mit Ablehnung von Menschen hat schon oft die Tür für intensive Beziehungen geöffnet. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $   $Die Geschichte von der stolzen Palme {\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Eine sehr hohe Palme stand neben einer kleinen H\f1\'fctte auf einer wundersch\'f6nen Insel.\par Auf dieser Palme wuchs eine Frucht. Die Frucht war der ganze Stolz der Palme und deshalb sorgte sie auch sehr gut f\'fcr sie. Die Palme war auch der Meinung, dass die Menschen und die anderen Pflanzen sie nur m\'f6gen und achten, weil sie diese sch\'f6ne Frucht hatte.\par In der H\'fctte unter der Palme lebte eine grosse Familie. Sie war sehr arm und hatte kaum genug zu leben. Trotzdem schauten sie immer, dass die Palme genug Wasser bekam. Die Palme dachte: \'84Das machen sie nur, um sich an meiner sch\'f6nen Frucht zu erfreuen,\ldblquote und war stolz.\par Doch eines Tages kam ein Unwetter und mit ihm ganz, ganz viel Regen. Mit diesem Regen verfaulte die Frucht und fiel zu Boden. \'84Die Menschen werden mich jetzt nicht mehr m\'f6gen\ldblquote , dachte die Palme.\par Wie wunderte sie sich deshalb, als nach dem Regen alle Menschen des Dorfes kamen und staunten. Denn als einzige H\'fctte, war die H\'fctte unter dem Baum vor der Zerst\'f6rung durch den Regen verschont geblieben. \'84Der Baum hat sie besch\'fctzt. Welch wunderbare Aufgabe!\ldblquote sagten die Leute. Die Familie aber bedankte sich bei der Palme und umarmte sie.\par Die faule Frucht lag unbeachtet auf dem Boden.\par \par Zum Nachdenken:\par Wir lernen uns erst richtig kennen, wenn wir uns auch durch die Augen der anderen sehen. Eine spannende Entdeckungsreise.\f0\par }  Eine sehr hohe Palme stand neben einer kleinen Hütte auf einer wunderschönen Insel. Auf dieser Palme wuchs eine Frucht. Die Frucht war der ganze Stolz der Palme und deshalb sorgte sie auch sehr gut für sie. Die Palme war auch der Meinung, dass die Menschen und die anderen Pflanzen sie nur mögen und achten, weil sie diese schöne Frucht hatte. In der Hütte unter der Palme lebte eine grosse Familie. Sie war sehr arm und hatte kaum genug zu leben. Trotzdem schauten sie immer, dass die Palme genug Wasser bekam. Die Palme dachte: „Das machen sie nur, um sich an meiner schönen Frucht zu erfreuen,“ und war stolz. Doch eines Tages kam ein Unwetter und mit ihm ganz, ganz viel Regen. Mit diesem Regen verfaulte die Frucht und fiel zu Boden. „Die Menschen werden mich jetzt nicht mehr mögen“, dachte die Palme. Wie wunderte sie sich deshalb, als nach dem Regen alle Menschen des Dorfes kamen und staunten. Denn als einzige Hütte, war die Hütte unter dem Baum vor der Zerstörung durch den Regen verschont geblieben. „Der Baum hat sie beschützt. Welch wunderbare Aufgabe!“ sagten die Leute. Die Familie aber bedankte sich bei der Palme und umarmte sie. Die faule Frucht lag unbeachtet auf dem Boden. Zum Nachdenken: Wir lernen uns erst richtig kennen, wenn wir uns auch durch die Augen der anderen sehen. Eine spannende Entdeckungsreise. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $   %Die Geschichte von der traurigen Frau{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Sie hatte schon viel, viel bessere Zeiten gesehen, diese Frau mittleren Alters. \par In einem sch\f1\'f6nen Haus hatte sie gelebt. Mit hellen, grossen R\'e4umen und einem grossen Garten. - Dann kam das Ungl\'fcck: bei einem Autounfall wurde ihr Mann, den sie \'fcber alles liebte, get\'f6tet.\par Von einer Stunde auf die andere wurde aus dem gl\'fccklichen Menschen ein zerr\'fcttetes Wesen, das nun mit den Kindern alleine in der Welt stand. Alles hatten sie ihr genommen. Sie hatte gerade noch soviel Geld, dass Sie f\'fcr sich und ihre Kinder ein kleines H\'e4uschen am Rand vom Wald kaufen konnte. Das, was ihr vom Haus geblieben war, war ein Gartenzwerg, den sie sorgf\'e4ltig in eine Kiste einpackte und im Keller versorgte. \ldblquote Vielleicht brauche ich dich noch mal!\ldblquote dachte sie. Vergass ihn dann aber in der Rauheit der Wirklichkeit. Jahr um Jahr verging und w\'e4hrend dieser Zeit war sie eine verh\'e4rmte Frau geworden, deren Gedanken nur darum kreisten: \'84Warum gerade ich?\ldblquote Manche Leute bezeichneten sie schon als wunderlich und machten einen Bogen um sie. \'84Wenn du mit der Frau redest, geht es dir nachher selber schlecht.\ldblquote sagten sie. So kam zur Trauer noch die Einsamkeit hinzu.\par Es war wieder Weihnachten geworden. Die Frau verzweifelte, weil sie nicht wusste, was sie den Kindern unter den Baum legen sollte. Angestrengt dachte sie nach, aber ihre Gedanken hatten sich durch ihre Lebensumst\'e4nde so zerkl\'fcftet, dass da kein Weg mehr zu einer L\'f6sung zu finden war.\par Eines Nachts hatte sie einen wundersamen Traum:\par Eine kleine Elfe nahm sie bei der Hand und ging mit ihr in den Keller. Mit dem Zauberstab zeigte sie auf eine Schachtel, die hell aufleuchtete. \par Mit einem Ruck erwachte die Frau. Sie lief in den Keller. Eilig r\'e4umte sie alles aus dem Weg, um die Schachtel zu finden. Sie packte den Zwerg aus. In diesem Moment kamen in der Frau all die wunderbaren Erinnerungen wieder auf, an die Zeit, in der der Gartenzwerg im Beet vor ihrem Haus gestanden hatte. Sie sp\'fcrte, wie sich diese sch\'f6nen Erinnerungen wie ein Licht in ihrem K\'f6rper ausbreiteten und ihr ganzes Wesen erfassten. All die b\'f6sen, hemmenden Gedanken wurden von dem Licht aufgel\'f6st.\par In diesem Zustand war es ihr pl\'f6tzlich m\'f6glich zu erkennen, dass es auch heute noch sch\'f6ne Dinge in ihrem Leben gibt: Ihre Kinder, die sie \'fcber alles liebte, die sch\'f6ne Lage des Hauses, k\'f6rperliche Gesundheit, das Lachen der Kinder und vieles mehr. Die Frau sp\'fcrte: In diesem Moment begann sich ihr Leben zu ver\'e4ndern.\par \par Zum Nachdenken:\par Auch, wenn deine materielle Lage oder deine geistige Verfassung noch so schlecht sind, lade das Positive und das Gl\'fcck wieder zu dir ein, indem du beginnst, es bewusst in deinem Leben zu suchen.\f0\par } Sie hatte schon viel, viel bessere Zeiten gesehen, diese Frau mittleren Alters. In einem schönen Haus hatte sie gelebt. Mit hellen, grossen Räumen und einem grossen Garten. - Dann kam das Unglück: bei einem Autounfall wurde ihr Mann, den sie über alles liebte, getötet. Von einer Stunde auf die andere wurde aus dem glücklichen Menschen ein zerrüttetes Wesen, das nun mit den Kindern alleine in der Welt stand. Alles hatten sie ihr genommen. Sie hatte gerade noch soviel Geld, dass Sie für sich und ihre Kinder ein kleines Häuschen am Rand vom Wald kaufen konnte. Das, was ihr vom Haus geblieben war, war ein Gartenzwerg, den sie sorgfältig in eine Kiste einpackte und im Keller versorgte. “Vielleicht brauche ich dich noch mal!“ dachte sie. Vergass ihn dann aber in der Rauheit der Wirklichkeit. Jahr um Jahr verging und während dieser Zeit war sie eine verhärmte Frau geworden, deren Gedanken nur darum kreisten: „Warum gerade ich?“ Manche Leute bezeichneten sie schon als wunderlich und machten einen Bogen um sie. „Wenn du mit der Frau redest, geht es dir nachher selber schlecht.“ sagten sie. So kam zur Trauer noch die Einsamkeit hinzu. Es war wieder Weihnachten geworden. Die Frau verzweifelte, weil sie nicht wusste, was sie den Kindern unter den Baum legen sollte. Angestrengt dachte sie nach, aber ihre Gedanken hatten sich durch ihre Lebensumstände so zerklüftet, dass da kein Weg mehr zu einer Lösung zu finden war. Eines Nachts hatte sie einen wundersamen Traum: Eine kleine Elfe nahm sie bei der Hand und ging mit ihr in den Keller. Mit dem Zauberstab zeigte sie auf eine Schachtel, die hell aufleuchtete. Mit einem Ruck erwachte die Frau. Sie lief in den Keller. Eilig räumte sie alles aus dem Weg, um die Schachtel zu finden. Sie packte den Zwerg aus. In diesem Moment kamen in der Frau all die wunderbaren Erinnerungen wieder auf, an die Zeit, in der der Gartenzwerg im Beet vor ihrem Haus gestanden hatte. Sie spürte, wie sich diese schönen Erinnerungen wie ein Licht in ihrem Körper ausbreiteten und ihr ganzes Wesen erfassten. All die bösen, hemmenden Gedanken wurden von dem Licht aufgelöst. In diesem Zustand war es ihr plötzlich möglich zu erkennen, dass es auch heute noch schöne Dinge in ihrem Leben gibt: Ihre Kinder, die sie über alles liebte, die schöne Lage des Hauses, körperliche Gesundheit, das Lachen der Kinder und vieles mehr. Die Frau spürte: In diesem Moment begann sich ihr Leben zu verändern. Zum Nachdenken: Auch, wenn deine materielle Lage oder deine geistige Verfassung noch so schlecht sind, lade das Positive und das Glück wieder zu dir ein, indem du beginnst, es bewusst in deinem Leben zu suchen. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $     UDie Geschichte von der überaus intelligenten Meise und der noch intelligenteren Maus {\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 Ein Sommer zog ins Land, wie ihn die Tiere in diesem Land schon lange nicht mehr erlebt hatten Ja, manche erz\f1\'e4hlten, dass sie schon lange auf der Erde lebten, aber solche Wochen noch nie erlebt h\'e4tten.\par Es war heiss, dr\'fcckend heiss und schw\'fcl. Was aber besonders schlimm war, war, dass die B\'e4che und Flussl\'e4ufe auszutrocknen begannen und die Tiere in grosse Not kamen. Alle Tiere hofften nur noch auf Regen, der blieb aber aus.\par Ein Uhu sagte, dass ihn dieses Wetter an eine Legende erinnere, die sich vor langer Zeit zugetragen hatte und die schon sein Grossvater von seinem Grossvater erz\'e4hlt bekommen habe.\par Es war eben zu einer Zeit, in der \'e4hnlicher Wassermangel herrschte, wie dieser Tage. Alle Tiere mussten ihre angestammten Behausungen und Futterpl\'e4tze wechseln, wollten sie nicht verdursten und verhungern.\par \'84Auf einer Wiese, die genauso sch\'f6n war wie unsere\ldblquote , erz\'e4hlte der Uhu weiter, \'84lebten in einem Baum eine Maus und eine Meise. W\'e4hrend die Maus im Wurzelballen ihre Behausung hatte, lebte die Meise in den \'c4sten der Krone des Baumes. Obwohl die beiden Tiere also das gleiche Zuhause hatten, konnten sie sich \'fcberhaupt nicht leiden.\par Eines Tages nun, ging die Kunde, dass wegen der D\'fcrre ein Raubvogel sein Jagdgebiet immer n\'e4her zur Wiese verlege.\par Die Tiere waren sehr aufgeregt und versuchten L\'f6sungen zu finden, um am Leben bleiben zu k\'f6nnen.\par Manche Tiere schlossen sich zu Gruppen zusammen, andere wechselten ihren Standort. Nur die beiden Bewohner des Baumes konnten sich nicht entscheiden. Sie stritten mehr, denn je zuvor. Die Maus meinte, dass die Meise dringend aus dem hohen Ge\'e4st hinunter m\'fcsste, weil sie da doch wirklich leichte Beute f\'fcr den Raubvogel w\'e4re. Die Meise meinte, dass sicher bald Regen komme und sie dann unten bei der Maus ertrinken m\'fcsse. Das wolle sie denn doch nicht. Meise und Maus befassten sich nur damit, wie dumm der andere sei, dass der seinen Standpunkt nicht \'e4ndere. Sie kamen aber nicht auf die Idee, dass es auch noch andere L\'f6sungen gab, die sich ausserhalb des Baumes befanden. Die Tiere riefen die beiden Streith\'e4hne und erz\'e4hlten ihnen von sch\'f6nen Wohnpl\'e4tzen, die der Greifvogel niemals anfliegen w\'fcrde und an denen es noch kleine Seen gab. Aber, den anderen niedermachen, um sich zu erh\'f6hen, das war das grosse Ziel von Maus und Meise.\par Und so kam es, wie es kommen musste. \par Eines Tages entdeckte der Raubvogel die Meise. im Ge\'e4st. Wenige Zeit sp\'e4ter starb die Maus in den Fluten des Unwetters, das aber endlich auch die Fl\'fcsse und B\'e4che wieder f\'fcllte. Die Tiere, die wollten, konnten nun wieder auf die Wiese zur\'fcckkehren.\par Die meisten hatten aber an ihrem neuen Platz ihre Erf\'fcllung gefunden. Und freuten sich ihres neuen Lebens.\ldblquote\par \par Zum Nachdenken:\par Im inneren Streit mit uns selber erkennen wir oft nicht, wann es Zeit ist, etwas zu ver\'e4ndern. Wir sollten Widrigkeiten und Schicksalsschl\'e4ge als Zeichen wahrnehmen und neue Wege gehen, damit wir unsere Bestimmung leben k\'f6nnen.\f0\par }  Ein Sommer zog ins Land, wie ihn die Tiere in diesem Land schon lange nicht mehr erlebt hatten Ja, manche erzählten, dass sie schon lange auf der Erde lebten, aber solche Wochen noch nie erlebt hätten. Es war heiss, drückend heiss und schwül. Was aber besonders schlimm war, war, dass die Bäche und Flussläufe auszutrocknen begannen und die Tiere in grosse Not kamen. Alle Tiere hofften nur noch auf Regen, der blieb aber aus. Ein Uhu sagte, dass ihn dieses Wetter an eine Legende erinnere, die sich vor langer Zeit zugetragen hatte und die schon sein Grossvater von seinem Grossvater erzählt bekommen habe. Es war eben zu einer Zeit, in der ähnlicher Wassermangel herrschte, wie dieser Tage. Alle Tiere mussten ihre angestammten Behausungen und Futterplätze wechseln, wollten sie nicht verdursten und verhungern. „Auf einer Wiese, die genauso schön war wie unsere“, erzählte der Uhu weiter, „lebten in einem Baum eine Maus und eine Meise. Während die Maus im Wurzelballen ihre Behausung hatte, lebte die Meise in den Ästen der Krone des Baumes. Obwohl die beiden Tiere also das gleiche Zuhause hatten, konnten sie sich überhaupt nicht leiden. Eines Tages nun, ging die Kunde, dass wegen der Dürre ein Raubvogel sein Jagdgebiet immer näher zur Wiese verlege. Die Tiere waren sehr aufgeregt und versuchten Lösungen zu finden, um am Leben bleiben zu können. Manche Tiere schlossen sich zu Gruppen zusammen, andere wechselten ihren Standort. Nur die beiden Bewohner des Baumes konnten sich nicht entscheiden. Sie stritten mehr, denn je zuvor. Die Maus meinte, dass die Meise dringend aus dem hohen Geäst hinunter müsste, weil sie da doch wirklich leichte Beute für den Raubvogel wäre. Die Meise meinte, dass sicher bald Regen komme und sie dann unten bei der Maus ertrinken müsse. Das wolle sie denn doch nicht. Meise und Maus befassten sich nur damit, wie dumm der andere sei, dass der seinen Standpunkt nicht ändere. Sie kamen aber nicht auf die Idee, dass es auch noch andere Lösungen gab, die sich ausserhalb des Baumes befanden. Die Tiere riefen die beiden Streithähne und erzählten ihnen von schönen Wohnplätzen, die der Greifvogel niemals anfliegen würde und an denen es noch kleine Seen gab. Aber, den anderen niedermachen, um sich zu erhöhen, das war das grosse Ziel von Maus und Meise. Und so kam es, wie es kommen musste. Eines Tages entdeckte der Raubvogel die Meise. im Geäst. Wenige Zeit später starb die Maus in den Fluten des Unwetters, das aber endlich auch die Flüsse und Bäche wieder füllte. Die Tiere, die wollten, konnten nun wieder auf die Wiese zurückkehren. Die meisten hatten aber an ihrem neuen Platz ihre Erfüllung gefunden. Und freuten sich ihres neuen Lebens.“ Zum Nachdenken: Im inneren Streit mit uns selber erkennen wir oft nicht, wann es Zeit ist, etwas zu verändern. Wir sollten Widrigkeiten und Schicksalsschläge als Zeichen wahrnehmen und neue Wege gehen, damit wir unsere Bestimmung leben können. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $    LDie Geschichte von einer streitsüchtigen Ziege und einer zänkischen Ameise{\rtf1\ansi\ansicpg1252\deff0{\fonttbl{\f0\fnil Verdana;}{\f1\fnil\fcharset0 Verdana;}} \viewkind4\uc1\pard\lang1031\f0\fs17 In einem tiefen, dunklen Wald lebte in einem kleinen Haus eine alte Frau. Sie war sehr vertraut mit der Natur, scheute aber die Menschen und deren Leben.\par Da sie mit niemandem sprechen konnte, erlernte sie die Sprache der Tiere. Die Tiere im Wald akzeptierten sie in ihrer Weisheit als ihren grossen Ratgeber. War irgendwo im Wald Streit ausgebrochen, gingen die Beteiligten zur \f1\'84Weisen\ldblquote , wie sie die alte Frau respektvoll nannten, und fragten um Rat.\par Eines Tages hatten nun eine Ameise und eine Ziege einen Streit. Nach einer Weile sagte der Wolf: \'84Wie ihr streitet, das bringt euch zu keiner L\'f6sung. Gehen wir doch zur Weisen und schauen, was sie euch Streith\'e4hnen vorschl\'e4gt.\ldblquote Mit einem g\'fctigen L\'e4cheln im Gesicht betrachtete die alte Frau die Tierkarawane, die sich ihrem Haus n\'e4herte. Die beiden Streith\'e4hne waren ihr schon sehr bekannt. \'84Was habt ihr zwei denn schon wieder f\'fcr Krach miteinander?\ldblquote fragte sie g\'fctig.\par \'84Ich habe einen wundersch\'f6nen Grashalm gefunden, der genau richtig f\'fcr meinen Hausbau ist. Er geh\'f6rt mir!\ldblquote schrie die Ameise erbost. \'84Weise Frau, sag an: ist es wichtig, wie der Grashalm schmeckt, wenn ich damit ein Haus bauen will?\ldblquote - \'84Der Grashalm geh\'f6rt mir, weil er so besonders gut schmeckt, basta!\ldblquote stampfte die Ziege mit dem Fuss auf.\par Verwundert sch\'fcttelte die Weise den Kopf: \'84Es geht bei euch nicht mehr um den Grashalm, sondern darum, dass ihr einfach gerne miteinander streitet. Streiten ist eine Form von \'82Miteinander reden\rquote . Ameise, warum redest du nicht einfach mit der Ziege?\ldblquote\par \'84Ich bin doch so winzig, die l\'e4sst sich nicht herab, um mit mir zu sprechen, obwohl, ich sie eigentlich nett finde\ldblquote , antwortete die Ameise sch\'fcchtern.\par Die Ziege sagte mit gesenktem Kopf: \'84Die Ameise l\'e4uft mir doch sicherlich davon, weil sie Angst vor meiner Gr\'f6sse hat, obwohl ich sie so sch\'e4tze.\ldblquote\par \'84Seht ihr, ihr glaubt vom Anderen zu wissen, was er denkt und seid voller Vorurteile. Geht doch aufeinander zu und nehmt einfach wahr. Ihr werdet sp\'fcren, wer euch gut tut.\par Vertraut auf eure Intuition und euren Instinkt.\ldblquote\par Ameise und Ziege waren von diesem Zeitpunkt an \'fcbergl\'fccklich und lebten friedlich miteinander im Wald.\par \par Zum Nachdenken:\par Vorannahmen verhindern die Intuition und lassen uns viele sch\'f6ne Seiten im Leben nicht sehen.\f0\par } In einem tiefen, dunklen Wald lebte in einem kleinen Haus eine alte Frau. Sie war sehr vertraut mit der Natur, scheute aber die Menschen und deren Leben. Da sie mit niemandem sprechen konnte, erlernte sie die Sprache der Tiere. Die Tiere im Wald akzeptierten sie in ihrer Weisheit als ihren grossen Ratgeber. War irgendwo im Wald Streit ausgebrochen, gingen die Beteiligten zur „Weisen“, wie sie die alte Frau respektvoll nannten, und fragten um Rat. Eines Tages hatten nun eine Ameise und eine Ziege einen Streit. Nach einer Weile sagte der Wolf: „Wie ihr streitet, das bringt euch zu keiner Lösung. Gehen wir doch zur Weisen und schauen, was sie euch Streithähnen vorschlägt.“ Mit einem gütigen Lächeln im Gesicht betrachtete die alte Frau die Tierkarawane, die sich ihrem Haus näherte. Die beiden Streithähne waren ihr schon sehr bekannt. „Was habt ihr zwei denn schon wieder für Krach miteinander?“ fragte sie gütig. „Ich habe einen wunderschönen Grashalm gefunden, der genau richtig für meinen Hausbau ist. Er gehört mir!“ schrie die Ameise erbost. „Weise Frau, sag an: ist es wichtig, wie der Grashalm schmeckt, wenn ich damit ein Haus bauen will?“ - „Der Grashalm gehört mir, weil er so besonders gut schmeckt, basta!“ stampfte die Ziege mit dem Fuss auf. Verwundert schüttelte die Weise den Kopf: „Es geht bei euch nicht mehr um den Grashalm, sondern darum, dass ihr einfach gerne miteinander streitet. Streiten ist eine Form von ‚Miteinander reden’. Ameise, warum redest du nicht einfach mit der Ziege?“ „Ich bin doch so winzig, die lässt sich nicht herab, um mit mir zu sprechen, obwohl, ich sie eigentlich nett finde“, antwortete die Ameise schüchtern. Die Ziege sagte mit gesenktem Kopf: „Die Ameise läuft mir doch sicherlich davon, weil sie Angst vor meiner Grösse hat, obwohl ich sie so schätze.“ „Seht ihr, ihr glaubt vom Anderen zu wissen, was er denkt und seid voller Vorurteile. Geht doch aufeinander zu und nehmt einfach wahr. Ihr werdet spüren, wer euch gut tut. Vertraut auf eure Intuition und euren Instinkt.“ Ameise und Ziege waren von diesem Zeitpunkt an überglücklich und lebten friedlich miteinander im Wald. Zum Nachdenken: Vorannahmen verhindern die Intuition und lassen uns viele schöne Seiten im Leben nicht sehen. $  d $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ SeminarDesigner.ZellenDetail detailtextemetabilder dokumenteSeminarDesigner.MetasetSystem.Collections.ArrayListSystem.Collections.ArrayList       % )  ! 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